Rechtliches · Deutschland

Datenschutzerklärung – Glass Desktop Box™

6. Oktober 2026

Offizielle deutsche Vertrags- und Rechtsfassung für Glass Desktop Box™. Für Fragen erreiche uns unter support@glassdesktopbox.com.

Für die Verwaltung des Einmalkaufs sind Kaufreferenz, Lizenz- und Gerätezuordnung, erste erfolgreiche Aktivierung und Ende der Online-Berechtigung zu unterscheiden. Bei ProBox Duo werden die Aktivierungszeiträume je Lizenz getrennt geführt. Ablauf der Online-Berechtigung bedeutet nicht automatisch Löschung aller Vertragsdaten: Erforderliche Nachweise für das fortbestehende lokale Nutzungsrecht, gesetzliche Aufbewahrung und Rechtsansprüche bleiben zweckgebunden erhalten. Die tatsächliche technische Verarbeitung und Löschfristen sind vor Veröffentlichung abzugleichen.

Bei einer Bestellung umfasst die Vertrags- und Lizenzzuordnung auch die gewählte Variante Standard oder XXL sowie das zugehörige monatliche Relay-Kontingent. Bei ProBox Duo wird das Kontingent jeder der beiden Lizenzen getrennt zugeordnet. Diese Angaben dienen der Bereitstellung und Verwaltung der gewählten Leistung. Die Wahl von XXL erlaubt keinen zusätzlichen Zugriff auf deine lokalen Dateien oder Einstellungen und begründet keine zusätzliche Speicherung von Dateiinhalten. Die beschriebenen Verarbeitungszwecke, Rechtsgrundlagen und Aufbewahrungsregeln gelten weiterhin; technische Umsetzung und Löschfristen sind vor Veröffentlichung zu verifizieren.

Dieses Einmalkaufangebot gilt für neue Käufe. Bestehende Verträge und bereits erworbene Rechte werden nicht automatisch geändert. Starter Plus wird nicht mehr für Neukäufe angeboten. Für frühere Abonnements gelten die vereinbarten Bedingungen und Kündigungswege weiter.

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Michael Hans-Josef Höhne, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Rangsdorfer Software Company“

Einzelunternehmen

Akazienweg 13

15834 Rangsdorf

Deutschland

E-Mail: support@glassdesktopbox.com

Website: https://glassdesktopbox.com ↗

Die jeweils aktuelle veröffentlichte Fassung dieser Datenschutzerklärung ist unter https://glassdesktopbox.com/privacy ↗ abrufbar.

2. Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung gilt für:

  • die Website glassdesktopbox.com einschließlich Download-, Preis-, Support-, FAQ-, P2P- und Widerrufs-/Kündigungsfunktionen;
  • die Desktop-Anwendung Glass Desktop Box™ für die unterstützten Betriebssysteme;
  • Lizenzaktivierung, Lizenzprüfung und nutzungsabhängige Kontingentverwaltung;
  • Remote-Einladungen, Signalisierung, direkte Peer-to-Peer-Verbindungen sowie technisch erforderliche Relay-/TURN-Verbindungen;
  • Support, Vertragsabwicklung, Widerruf, Kündigung und Rückerstattung.
  • Desktop Experiences, öffentliche Experience-/Animationslinks und die Auswahl externer Teilen-Ziele;

Nicht erfasst sind Websites und Dienste Dritter, die lediglich verlinkt werden. Für diese gelten die Datenschutzhinweise des jeweiligen Anbieters.

3. Grundsätze und Rechtsgrundlagen

Wir verarbeiten personenbezogene Daten zweckgebunden, transparent und auf das erforderliche Maß beschränkt. Je nach Verarbeitung stützen wir uns auf:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – Einwilligung;
  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Anbahnung oder Erfüllung eines Vertrags;
  • Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – Erfüllung rechtlicher Pflichten;
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigte Interessen, insbesondere sicherer Betrieb, Fehleranalyse, Missbrauchs- und Betrugsabwehr sowie Rechtsverteidigung;
  • § 25 TDDDG – Speicherung von Informationen oder Zugriff auf Informationen im Endgerät, soweit nicht unbedingt erforderlich oder ausdrücklich eingewilligt.

4. Bereitstellung der Website und Serverprotokolle

Die unter glassdesktopbox.com erreichbare Website wird auf Infrastruktur von Hostinger betrieben. Unser vertraglicher Hosting-Auftragsverarbeiter ist Hostinger International Ltd., 61 Lordou Vironos Street, 6023 Larnaca, Cyprus. Der Auftragsverarbeitungszusatz von Hostinger ergänzt den Hostingvertrag und wird im Rahmen der Kundenbeziehung elektronisch angenommen.

Beim Aufruf der Website können Hostinger und die beteiligten Webserver technische Anfrage- und Sicherheitsdaten verarbeiten, insbesondere Verbindungs-IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, angeforderte URL und HTTP-Methode, HTTP-Status, Datenmenge, Referrer, Browser-/User-Agent-Angaben, Geräte- oder Betriebssysteminformationen, Routinginformationen und Sicherheitsereignisse. Zwecke sind die Auslieferung der Website, Stabilität, Fehlerdiagnose und Angriffsabwehr. Rechtsgrundlage unserer Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im sicheren und zuverlässigen Betrieb der Website.

Die Aufbewahrung von Infrastruktur-, Zugriffs- und Sicherheitsprotokollen richtet sich bei Hostinger nach den vertraglichen, sicherheitsbezogenen und gesetzlichen Erfordernissen. Wir haben keine zusätzlichen Werbe-, Marketing- oder personalisierten Analyseprotokolle auf der Website aktiviert. Die gesonderte datensparsame Reichweitenmessung wird nachfolgend erläutert und ersetzt diese Hinweise zu Infrastrukturprotokollen nicht.

5. Hosting, Lizenz- und Verbindungsinfrastruktur bei Hetzner

Für Server-, Lizenz-, Signalisierungs- und TURN/Relay-Leistungen wird nach aktuellem Stand Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, eingesetzt. Je nach Dienst verarbeitet Hetzner Daten als Auftragsverarbeiter; für eigene gesetzliche oder Sicherheitszwecke kann Hetzner selbst verantwortlich sein.

Betroffen sein können Verbindungs- und Serverprotokolle, IP-Adressen, Zeitstempel, technische Sitzungs- und Lizenzdaten sowie bei Relay-Verbindungen vorübergehend verschlüsselte Datenpakete. Grundlage sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO; mit Auftragsverarbeitern werden, soweit erforderlich, Vereinbarungen nach Art. 28 DSGVO geschlossen.

Die konkrete technische Konfiguration des produktiven Hetzner-Projekts, die vertraglichen Auftragsverarbeitungsregelungen, Serverstandorte, Backups, Unterauftragsverarbeiter und Löschfristen werden im internen Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und in den technischen Sicherheitsunterlagen dokumentiert und bei Änderungen aktualisiert.

6. Technisch erforderliche Endgerätespeicherung, Cookies und ähnliche Technologien

Datensparsame Reichweitenmessung

Wir messen Besuche serverseitig bei der Auslieferung einer Seite. Der Browser sendet dafür keine zusätzliche Analyseanfrage. Wir verwenden keine Analyse-Cookies, keine Speicherung auf dem Endgerät, keine dauerhaften Kennungen, kein websiteübergreifendes Tracking und keine Besucherprofile. Automatisierte Anfragen werden anhand technischer Anfrageinformationen gefiltert; ein Netzwerkanschluss wird höchstens einmal pro Tag gezählt. Das Ergebnis ist eine Schätzung wahrscheinlich menschlicher Besuche, keine exakte Personenzahl.

Bei der Reichweitenmessung werden IP-Adresse und Browserkennung verarbeitet, um automatisierte Zugriffe zu erkennen und Stadt und Land ungefähr zu bestimmen. Im privaten Dashboard bei Hostinger werden keine Roh-IP-Adressen oder vollständigen Browserkennungen in den Statistikfeldern gespeichert. Tagesbezogene Pseudonyme dienen zur Vermeidung von Doppelzählungen. Die Bereinigung dieser Besucherkennungen erfolgt beim Schreiben oder Lesen der Statistik und behält den heutigen und gestrigen Kalendertag nach Berliner Zeit; eine davon unabhängige Löschung innerhalb von 48 Stunden ist nicht gewährleistet. Tages- und Gesamtzahlen, gerundete Standortdaten und Zeitpunkte der letzten Erfassung bleiben getrennt davon gespeichert; für diese Daten und Kennungen zur Vermeidung mehrfacher Kaufzählungen besteht derzeit keine automatische Ablauffrist. Diese Daten sind nicht pauschal als anonym anzusehen. Für gesonderte Infrastrukturprotokolle gilt Abschnitt 4. Rechtsgrundlage der Reichweitenmessung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse ist die datensparsame Messung der Nutzung und regionalen Nachfrage.

Du kannst der Reichweitenmessung jederzeit per E-Mail an support@glassdesktopbox.com mit dem Betreff „Datenschutz – Widerspruch Reichweitenmessung“ widersprechen. Wir prüfen deinen Einwand und erläutern die verfügbaren Möglichkeiten. Bereits aggregierte Zahlen lassen sich grundsätzlich keiner einzelnen Person zuordnen oder personenbezogen löschen.

Das bloße Öffnen der neuen Next.js-Website erfordert nach dem geprüften Entwicklungsstand keinen Cookie-Consent für eigene Analyse-, Werbe- oder Marketingzwecke. Die in Abschnitt 7 genannten Schriftarten werden aus eigenen Website-Dateien ausgeliefert. Externe YouTube-Inhalte werden erst nach der in Abschnitt 8 beschriebenen ausdrücklichen Einwilligung geladen.

Sollte künftig eine neue Funktion Cookies oder andere Informationen im Endgerät speichern oder auslesen, wird sie vor Einsatz nach § 25 TDDDG und DSGVO bewertet. Nicht unbedingt erforderliche Technologien werden erst nach Einwilligung aktiviert; diese Erklärung wird dann um Name, Anbieter, Zweck und Laufzeit ergänzt.

7. Lokal bereitgestellte Schriftarten

Die neue Next.js-Website verwendet die Schriftarten „Inter“ und „Dancing Script“ über die integrierte Schriftverwaltung von Next.js. Die Schriftdateien werden beim Erstellen der Website in die eigenen Website-Dateien übernommen und anschließend vom eigenen Webserver ausgeliefert. Beim Besuch der fertigen Website wird deshalb keine Verbindung zu Google Fonts oder Google-Servern aufgebaut. Es werden für die Darstellung der Schriften keine IP-Adressen oder sonstigen Besucherdaten an Google übermittelt. Eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. § 25 Abs. 1 TDDDG ist hierfür nicht erforderlich.

8. YouTube-Videos

Auf einzelnen Seiten können Videos von YouTube eingebettet sein. Anbieter im EWR ist grundsätzlich Google Ireland Limited. Beim Laden eines eingebetteten Players können IP-Adresse, Geräte- und Browserdaten, aufgerufene Seite, Zeitpunkte, Cookie-Kennungen und bei angemeldeten Nutzern Kontodaten an Google übermittelt werden.

Die Einbettung erfolgt nur nach Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Die Einwilligung kann für die Zukunft widerrufen werden.

YouTube-Videos werden über eine Zwei-Klick-Lösung eingebunden. Vor einer ausdrücklichen Auswahl wird kein YouTube-Player geladen. Nach Zustimmung wird der Player von youtube-nocookie.com geladen; die Einwilligung kann für die Zukunft widerrufen werden.

Externe YouTube-Links stellen vor ihrer Auswahl keine Verbindung zu YouTube her. Eingebettete Player bleiben technisch blockiert und verwenden ein lokal bereitgestelltes Vorschaubild, bis eine freiwillige Einwilligung erteilt wird. Erst danach wird der Player zur Wiedergabe des gewünschten Videos von youtube-nocookie.com geladen. Google Ireland Limited kann dabei insbesondere IP-Adresse, Geräte- und Browserdaten, aufgerufene Seite, Zeitpunkt, Cookie-Kennungen und Nutzungsinformationen verarbeiten; Übermittlungen außerhalb des EWR können nicht ausgeschlossen werden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie bei einer Speicherung oder einem Auslesen von Endgeräteinformationen § 25 Abs. 1 TDDDG. Die Einwilligung kann jederzeit über die dauerhaft erreichbaren Datenschutzeinstellungen widerrufen werden. Weitere Informationen: https://policies.google.com/privacy ↗ · https://www.youtube.com/howyoutubeworks/user-settings/privacy/ ↗

Links zu YouTube, LinkedIn, X oder anderen Drittseiten übertragen bei bloßer Darstellung grundsätzlich keine Daten an diese Anbieter. Erst beim Anklicken verlassen Nutzer unser Angebot; dann verarbeitet der Zielanbieter Daten in eigener Verantwortung. Wir setzen nach aktueller Prüfung keine Social-Plugins ein, die bereits beim Seitenaufruf Daten übertragen.

Glass Desktop Box kann nach ausdrücklicher Bestätigung des Nutzers die offizielle Website https://glassdesktopbox.com ↗ im Standardbrowser öffnen. Vor der Bestätigung wird durch diese Funktion keine Verbindung zur Website hergestellt. Beim Öffnen des Hilfe-Links werden keine Dateien oder Dateiinhalte aus einer Box übertragen.

Beim Aufruf der Website übermittelt der Browser die technisch erforderlichen Verbindungsdaten an unseren Webserver und den Hosting-Anbieter. Dazu können insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse, Browser- und Betriebssysteminformationen sowie gegebenenfalls eine Referrer-Information gehören. Es gelten die Angaben dieser Datenschutzerklärung zum Websitebetrieb und zu Server-Logdateien.

10. Nox-Supportassistent

Zum Schutz vor übermäßig vielen Anfragen hält der Nox-Server eine Kennung aus Verbindungs-IP-Adresse und gekürzter Browserkennung sowie Anfragezähler und Zeitpunkte im Arbeitsspeicher. Fragen und Antworten sind in diesen Zählern nicht enthalten. Die Einträge werden bei der anfrageabhängigen Bereinigung oder beim Ende des Serverprozesses entfernt; das Schließen deines Browserfensters löscht diese serverseitigen Sicherheitszähler nicht sofort. Diese Verarbeitung dient der Missbrauchsabwehr auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Der Nox-Supportassistent verarbeitet die eingegebene Frage und gegebenenfalls die vorherige Frage, um eine Antwort aus einer lokalen Wissensbasis zu erzeugen. Es werden keine externen KI-Modelle oder KI-APIs angesprochen. Prompt-Inhalte, Fragen, IP-Zuordnungen, Antworten und Gesprächsverläufe werden von uns nicht dauerhaft gespeichert oder zu einem Nutzerprofil zusammengeführt. Die sichtbaren Nachrichten bestehen nur vorübergehend im Arbeitsspeicher der geöffneten Browserseite und werden beim Schließen oder Neuladen verworfen. Eingaben sind auf eine technische Maximallänge begrenzt.

Bitte gib dort keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten, Passwörter, Lizenzschlüssel oder vertraulichen Inhalte ein. Technische Webserver- und Sicherheitslogs können Metadaten der Anfrage erfassen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei produktbezogenen Anfragen, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

10a. Keine KI-Verarbeitung in der ausgelieferten Anwendung

Glass Desktop Box™ und der Nox-Supportassistent verwenden nach dem gegenwärtig bestätigten Produktstand zur Laufzeit kein generatives KI-Modell, keine externe KI-API, keine Emotionserkennung und keine biometrische Kategorisierung. Nox beantwortet Fragen regel- beziehungsweise wissensbasiert aus lokal bereitgestellten Inhalten. Nutzerdateien, Chatnachrichten und Supportfragen werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet.

Bei Entwicklung, Text-, Bild- und Videoerstellung wurden KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt. Dies führt nicht dazu, dass Nutzerdaten innerhalb der ausgelieferten Anwendung durch KI verarbeitet werden. Für öffentlich bereitgestellte, maßgeblich KI-erzeugte oder KI-manipulierte Medien wird ab dem 2. August 2026 ein gesonderter Kennzeichnungs- und Provenienzprozess nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 eingerichtet. Künstlerische und fiktionale Inhalte werden in einer angemessenen, die Nutzung nicht beeinträchtigenden Weise gekennzeichnet.

Für mitgelieferte und öffentlich dargestellte Medien führt der Anbieter ein internes Medien- und Rechteinventar mit Erstellungszeitpunkt, eingesetztem Werkzeug, Bearbeitungsgrad, Freigabe und Rechtekette. Soweit Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 anwendbar ist, werden künstlich erzeugte oder manipulierte Inhalte ab dem 2. August 2026 in einer geeigneten sichtbaren und – soweit technisch erforderlich – maschinenlesbaren Form gekennzeichnet. Die Anwendung selbst verarbeitet keine Nutzerdaten mittels generativer KI.

11. Downloads und Updates

Die Anwendung kann beim Start, in festgelegten Intervallen oder auf ausdrücklichen Befehl eine über HTTPS bereitgestellte Versionsdatei abrufen. Dabei können insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, HTTP-Anfragedaten, aktuelle Programmversion, Updatekanal sowie – soweit technisch im Abruf enthalten – Betriebssystem, Plattformarchitektur und Sprache verarbeitet werden. Dateinamen, Box-Inhalte und Nutzerdateien gehören nicht zur Updateprüfung. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die vertragsgemäße Bereitstellung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO für gesetzlich erforderliche Sicherheitsaktualisierungen, sicheren Betrieb und Missbrauchsabwehr.

Installationspakete werden vor Ausführung anhand veröffentlichter Prüfsummen und – sobald produktiv vorhanden – einer digitalen Signatur geprüft. Serverprotokolle entstehen nur nach Maßgabe von Abschnitt 4. Eine personenbezogene Nutzungs- oder Updatehistorie wird nicht für Werbung oder Profilbildung erstellt.

Fehler-, Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen werden nicht auf einen festen Sechsmonatsrhythmus beschränkt. Sie können jederzeit veröffentlicht werden. Die Anwendung darf eine laufende Instanz zum sicheren Speichern und Beenden auffordern; Lizenz- und Box-Daten sollen außerhalb des Programmordners erhalten bleiben.

Die produktive Versionsdatei wird über https://glassdesktopbox.com/updates/stable.json abgerufen. Sie kann Version, Kanal, Veröffentlichungszeit, gestaffelte Freigabequote, Pflichtstatus, Versionshinweise sowie plattformspezifische Installer-Metadaten mit Dateigröße und SHA-256-Prüfsumme enthalten. Bei der HTTPS-Anfrage fallen die üblichen Serverdaten einschließlich IP-Adresse, Zeitpunkt und HTTP-Angaben an. Die lokale Rollout-Zuordnung wird aus Gerätename, Benutzername und Zielversion gehasht; dieser lokale Ausgangswert wird nicht an den Updateserver übermittelt. Ein Paket wird nur innerhalb der zulässigen Größenbegrenzung, nach vollständigem Download und erfolgreicher Prüfsummenprüfung installiert; im produktiven Windows-Kanal wird zusätzlich die digitale Signatur geprüft. Schlägt eine Prüfung fehl, wird der Installer nicht gestartet.

12. Lokale Verarbeitung in der Desktop-Anwendung

Boxzustände, Positionen, Darstellungsoptionen, Auswahl-Tabs, lokale Verweise, Wiederherstellungsinformationen, Transferjournale und temporäre Schutzkopien werden grundsätzlich auf dem Endgerät verarbeitet. Die Anwendung soll Dateien nicht ohne eine vom Nutzer ausgelöste Remote-Funktion in eine allgemeine Cloud hochladen.

Lokale Daten unterliegen der Kontrolle des jeweiligen Geräteinhabers. Bei gemeinsam oder betrieblich genutzten Geräten ist der Betreiber für Zugriffsrechte, Sicherungen und die Zulässigkeit der Inhalte verantwortlich.

Unter Windows liegen produktive benutzerbezogene Konfigurations-, Box-, Sitzungs-, Wiederherstellungs- und Lizenzdaten getrennt vom Programmordner in den Windows-Bereichen für Roaming- beziehungsweise lokale Anwendungsdaten unter dem Anwendungsnamen GlassDesktopBox; Testinstallationen verwenden einen getrennten Testbereich. Temporäre Updatepakete liegen nur im lokalen temporären Bereich. Eine Deinstallation der Programmdateien löscht Benutzerdaten nicht automatisch, sofern der Nutzer ihre Entfernung nicht ausdrücklich auswählt. macOS und Linux sind zum Stand dieser Erklärung noch nicht veröffentlicht; deren endgültige Speicherorte werden vor ihrer Bereitstellung in der jeweiligen Produktdokumentation und dieser Erklärung ergänzt.

12a. Desktop Experiences, Animationen und Teilen-Funktion

Desktop Experiences bestehen aus lokal mitgelieferten oder vom Nutzer ausgewählten Hintergründen, Farben, Box-Anordnungen und Animationen. Das Anwenden einer Experience erfolgt grundsätzlich lokal. Eigene Bilder und Videos des Nutzers werden nicht automatisch an Glass Desktop Box oder Social-Media-Plattformen übertragen.

Die Teilen-Funktion ist nach aktuellem Stand ausschließlich für mitgelieferte Desktop Experiences und mitgelieferte Animationen vorgesehen. Sie erzeugt einen öffentlichen, sprachbezogenen Link zu einer Seite auf glassdesktopbox.com und öffnet auf Wunsch die Freigabeoberfläche oder Webadresse eines vom Nutzer gewählten Drittanbieters, beispielsweise WhatsApp, Telegram, Facebook, LinkedIn, X oder E-Mail. Glass Desktop Box meldet den Nutzer dabei nicht bei der Plattform an, erhält keine Zugangstoken und übermittelt keine Empfängerliste. Welche Daten die ausgewählte Plattform verarbeitet, bestimmt deren eigener Dienst.

Beim Öffnen des öffentlichen Links entstehen auf glassdesktopbox.com die üblichen Serverdaten nach Abschnitt 4. Nach dem gegenwärtigen Stand werden keine personalisierten Share-Codes, Empfängerprofile, Öffnungs-, Download- oder Kaufzuordnungen angelegt. Eine spätere Reichweiten- oder Conversionmessung darf erst nach gesonderter Datenschutz- und Einwilligungsprüfung aktiviert werden.

Vom Nutzer selbst hochgeladene Bilder oder Videos werden weder mit Glass-Desktop-Box-Branding versehen noch über diese Marketing-Teilen-Funktion veröffentlicht. Der Nutzer kann Medien außerhalb der Anwendung nur mit den von ihm selbst gewählten Betriebssystem- oder Drittanbieterfunktionen teilen und bleibt hierfür verantwortlich.

Die derzeitige Teilen-Funktion öffnet nach einer bewussten Auswahl öffentliche Freigabewege von WhatsApp, Telegram, Facebook, LinkedIn und X, erstellt eine E-Mail oder verwendet die Zwischenablage beziehungsweise die verfügbare Betriebssystem-Freigabe. Übergeben werden der offizielle Experience- oder Animationslink und der vom Nutzer freigegebene Nachrichtentext. Es werden keine Plattform-Zugangsdaten, OAuth-Token oder Empfängerlisten an Glass Desktop Box übermittelt. Eigene Nutzerbilder und -videos sind von dieser offiziellen Empfehlungsfunktion ausgeschlossen.

12b. ProBox-Animationssynchronisierung

Bei einer gemeinsamen ProBox-Sitzung kann für eine mitgelieferte Animation eine technische Kennung zusammen mit Abspielgeschwindigkeit und Loop-Modus an die berechtigten Teilnehmer der Sitzung übertragen werden. Jeder Teilnehmer startet die bereits lokal mitgelieferte Mediendatei auf seinem eigenen Gerät; die große Videodatei wird dabei nicht über die Sitzung übertragen. Beim Beitritt kann der aktuelle Animationszustand erneut übermittelt werden.

Eigene hochgeladene Videos bleiben lokal und werden nicht an ProBox-Teilnehmer gestreamt oder kopiert. Der Host erhält hierzu einen Hinweis; andere Teilnehmer sehen je nach Version ein Standbild, den statischen Box-Hintergrund oder keine Animation. Änderungen und Entfernen einer mitgelieferten Animation können als Sitzungszustand an verbundene Teilnehmer übermittelt werden.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Verarbeitet werden nur die für den gemeinsamen Zustand erforderlichen technischen Angaben sowie Sitzungs- und Verbindungsdaten nach den Abschnitten 14 bis 18; eigene Videoinhalte werden nicht Bestandteil dieser Synchronisierung.

13. Lizenzaktivierung und dauerhafte Gerätebindung

Zur Aktivierung, Gerätebindung, Funktionsfreischaltung und Missbrauchsabwehr können verarbeitet werden:

  • kryptografischer Hash und maskierte Darstellung des Lizenzschlüssels;
  • interne Kunden- und Lizenzkennung, Tarif, Status und Gültigkeit;
  • Gerätekennung und vom Gerät gemeldeter Gerätename;

Eine Einzelplatzlizenz wird bei der ersten erfolgreichen Aktivierung dauerhaft genau einem Gerät zugeordnet. Eine Übertragung auf ein anderes Gerät, eine parallele Nutzung oder eine eigenständige Deaktivierung zur erneuten Aktivierung ist derzeit nicht vorgesehen. Aktivierungs- und Prüfereignisse werden zum Missbrauchsschutz und zur Nachvollziehbarkeit des Lizenzstatus verarbeitet. Der Support kann eine nachweislich fehlerhafte technische Zuordnung prüfen; hieraus entsteht kein Anspruch auf einen Gerätewechsel oder einen zusätzlichen Geräteplatz.

  • Aktivierungs-, Änderungs- und Prüfzeitpunkte;
  • Softwareversion, Plattform und erforderliche technische Metadaten;
  • IP-Adresse und sicherheitsrelevante Ereignisse;
  • Aktivierungsereignisse und Zahl zulässiger Geräte.

Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht im Schutz vor Lizenzmissbrauch und der Integrität des Dienstes.

Die bei der Aktivierung verwendete Lizenzstufe und das zugehörige Kontingent werden als Vertrags- und Berechtigungsstatus geführt. Verarbeitet werden die für Aktivierung, Laufzeit, Gerätezuordnung, Funktionsfreigabe und Kontingent erforderlichen technischen Angaben. Eine Einzelplatzlizenz ist genau einem aktiven Gerät zugeordnet; Roh-Lizenzschlüssel werden serverseitig nicht gespeichert, sondern als Prüfsummenwert und maskierte Darstellung geführt.

14. Remote-Einladung und Signalisierung

Zur Herstellung einer Remote-Verbindung verarbeitet der Signalisierungsdienst je nach Funktion insbesondere:

  • Sitzungskennung, Rolle als Host oder Gast und Ablaufzeit;
  • gehashte PIN bzw. gehashten Sitzungstoken;
  • Lizenz- und Berechtigungsstatus;
  • Gerätekennung, Gerätename und optionaler Anzeigename;
  • öffentliche IP-Adresse, Verbindungszeitpunkte und Socket-/Verbindungsstatus;
  • angeforderte Funktion, Protokollmeldungen und Fehler-/Sicherheitsereignisse.

Die Daten dienen dem Aufbau, der Autorisierung, Aufrechterhaltung und Beendigung der Sitzung sowie der Missbrauchsabwehr. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.

15. Direkte P2P-Verbindungen (WebRTC)

Soweit technisch möglich, werden Dateien und Zusammenarbeitsdaten direkt zwischen den beteiligten Endgeräten übertragen. Für WebRTC können ICE, STUN, TURN, SDP und RTCPeerConnection eingesetzt werden. Dabei wird die öffentliche IP-Adresse technisch bedingt dem Verbindungspartner bzw. dessen Endgerät bekannt und durch Signalisierungs-/STUN-Systeme verarbeitet.

Bei einer direkten Verbindung erhalten unsere Server grundsätzlich nicht den vollständigen Dateiinhalt. Signalisierungs-, Lizenz-, Mengen- und Sicherheitsmetadaten können gleichwohl serverseitig verarbeitet werden. Host und Gast entscheiden selbst, welche Inhalte sie miteinander teilen.

Website-, Lizenz-, Update- und Signalisierungsverbindungen werden über HTTPS beziehungsweise TLS geschützt. Unterstützte direkte Übertragungen verwenden die vom WebRTC-/P2P-Verfahren bereitgestellte Transportverschlüsselung; bei technisch erforderlichem Relay werden Datenpakete nur für die Weiterleitung verarbeitet. Damit ist keine allgemeine Zero-Knowledge- oder über alle Funktionen hinweg einheitliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zugesagt. Der konkrete Schutz hängt von Funktion, Plattform und Verbindungsweg ab.

16. TURN/Relay als Ausweichverbindung

Ist eine direkte P2P-Verbindung nicht möglich oder instabil, können verschlüsselte Datenpakete vorübergehend über einen TURN-/Relay-Server geleitet werden. Dabei verarbeitet der Server IP-Adressen, Ports, Sitzungs- und Authentifizierungsdaten, Zeitpunkte, Datenmenge und vorübergehend die zu transportierenden Pakete. Eine dauerhafte Cloud-Dateiablage ist nicht Zweck dieser Funktion.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Sicherheits- und Kapazitätsprotokolle beruhen zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Relay-Puffer für die Übertragung sind von Verbindungsprotokollen, Sitzungszuständen, Mengenzählern und Sicherungskopien zu unterscheiden. Das Ende einer Übertragung bewirkt nicht automatisch die Löschung dieser anderen Daten. Einzelheiten zur Speicherung stehen in Abschnitt 27.

17. Dateien, Chat, Arbeitsbereiche und Dateimetadaten

Bei Remote-Funktionen können zwischen Host und Gast Inhalte wie Dateien, Ordnerstrukturen, Dateinamen, Größen, Typen, Änderungszeiten, Hashwerte, Auswahl-Tabs, Nachrichten und Statusmeldungen übertragen werden. Inhalt und Rechtmäßigkeit bestimmen die beteiligten Nutzer. Wir verwenden diese Inhalte nicht zu Werbe-, Profiling- oder Inhaltsanalysezwecken.

Je nach Verbindungsart laufen Inhalte direkt P2P oder vorübergehend über Relay. Sie sind nicht zur dauerhaften Speicherung auf unseren Servern bestimmt.

Nutzer dürfen keine rechtswidrigen Inhalte, Schadsoftware, unbefugt erlangte personenbezogene Daten oder Inhalte übertragen, die Rechte Dritter verletzen.

18. Browserbasierte HTTPS-Übertragung und lokale Schutzfunktionen

Die browserbasierte HTTPS-Übertragung dient dem Dateiaustausch, nicht einer dauerhaften Cloud-Dateiablage. Übertragene Inhalte sind von technischen Verbindungs-, Kontingent- und Reservierungsdaten zu unterscheiden. Das Ende oder der Abbruch einer Übertragung bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche zugehörigen Metadaten, Zähler, Protokolle und Sicherungskopien gelöscht werden. Die Abschnitte 19 und 27 erläutern Mengenmessung und Speicherung. Lokale Wiederaufnahme-, Transferjournal- und Papierkorbdaten der Desktop-Anwendung sind davon getrennt; ihre Bereinigung richtet sich nach der jeweiligen lokalen Funktion.

19. Übertragungsvolumen und Kontingente

Zur Abrechnung bzw. Durchsetzung tarifabhängiger Übertragungsgrenzen können Lizenz-/Kundenkennung, Abrechnungsmonat, Tarif und übertragene Byte-Mengen verarbeitet werden. Es ist nicht erforderlich, Dateiinhalte oder Dateinamen für die reine Mengenmessung zu speichern.

Das monatliche Relay-Volumen deines Tarifs gilt je UTC-Kalendermonat. Nicht verbrauchtes Volumen wird nicht übertragen. Der Monatswechsel erfolgt am ersten Tag des Folgemonats um 00:00 Uhr UTC, nicht einen Monat nach deiner Aktivierung.

Direkte P2P-Übertragungen werden nicht vom Relay-Volumen abgezogen. Auch für direkte ProBox-Übertragungen können jedoch technische Übertragungsdaten wie Verbindungsweg, Ergebnis, Datenmenge und Dauer an den Server gemeldet und zusammengefasst werden. Diese Telemetrie enthält keine Dateiinhalte; sie ist von der Relay-Volumenzählung zu unterscheiden.

20. Missbrauchs-, Betrugs- und Angriffserkennung

Zum Schutz der Nutzer, Systeme und Lizenzen verarbeiten wir erforderlichenfalls IP-Adressen, Zeitstempel, Sitzungs-, Geräte- und Lizenzkennungen, fehlgeschlagene Verbindungs- oder Aktivierungsversuche, auffällige Anfragefolgen, Datenmengen, Rate-Limit-Ereignisse, Blockierungen und technische Fehlerdaten.

Zwecke sind insbesondere:

  • Erkennung und Abwehr automatisierter Angriffe, Brute-Force-Versuche und Denial-of-Service;
  • Verhinderung unzulässiger Lizenzweitergabe, Manipulation und Umgehung von Kontingenten;
  • Schutz vor Schadsoftwareübertragung und missbräuchlicher Nutzung der Remote-Funktionen;
  • Aufklärung von Sicherheitsvorfällen und Sicherung von Beweisen;
  • Durchsetzung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; bei gesetzlichen Melde- oder Auskunftspflichten zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Bei konkretem Verdacht können Daten im erforderlichen Umfang an Hosting-/Sicherheitsdienstleister, Rechtsberater, Gerichte oder zuständige Behörden übermittelt werden. Es findet keine allgemeine inhaltliche Überwachung privater Dateien statt.

21. Bestellungen und Paddle als Merchant of Record

Für neue Käufe gilt ausschließlich der Einmalkauf: Es wird kein Abonnement eingerichtet, keine automatische Verlängerung ausgelöst und keine Folgeabbuchung veranlasst. Angaben zu Abonnement- oder Kündigungsdaten in diesem Abschnitt betreffen ausschließlich die Abwicklung früherer Abonnementverträge, soweit solche Daten vorhanden sind. Beim neuen Einmalkauf verarbeiten wir stattdessen die erforderlichen Kauf-, Lizenz-, Aktivierungs-, Leistungszeitraum-, Widerrufs- und Erstattungsdaten. Das Ende der zwölfmonatigen Online-Leistungen erfordert keine Kündigung und löst keinen neuen Kauf aus.

Der Verkauf kostenpflichtiger Lizenzen erfolgt nach der vorgesehenen Checkout-Struktur über Paddle als Merchant of Record und Vertragspartner des Käufers für die Zahlung. Paddle verarbeitet in eigener Verantwortung insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsanschrift, Land, Steuer-/Umsatzsteuerangaben, Warenkorb, Preis, Währung, Zahlungsmethode, Transaktions-, Abonnement-, Kündigungs-, Widerrufs-, Erstattungs-, IP-, Geräte- und Betrugspräventionsdaten.

Wir erhalten von Paddle nur die für Vertrag, Lizenzbereitstellung, Kundendienst, Kontingent- und Anspruchsverwaltung erforderlichen Bestell-, Kunden-, Steuer-, Abonnement- und Statusdaten. Vollständige Karten- oder PayPal-Zugangsdaten erhalten wir nicht.

Maßgeblich ist die im konkreten Paddle Checkout, in der Bestellbestätigung und auf dem Zahlungsbeleg bezeichnete Paddle-Gesellschaft. Für Paddle gelten die dort verlinkten aktuellen Buyer Terms und die Paddle Privacy Notice. Rechtsgrundlagen für unsere Verarbeitung sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit Paddle Daten in eigener Verantwortung verarbeitet, entscheidet Paddle über die hierfür maßgeblichen Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger und internationalen Übermittlungen.

Beim Kauf werden Zahlungs- und Abrechnungsdaten innerhalb von Paddle Checkout verarbeitet. Paddle handelt als Merchant of Record und übernimmt nach den im Checkout angezeigten Bedingungen Zahlungseinzug, Steuerberechnung, Rechnungsstellung, Erstattungen und Rückbuchungen. Maßgeblich ist die im jeweiligen Checkout und Beleg bezeichnete Paddle-Gesellschaft. Glass Desktop Box erhält nur die zur Lizenzbereitstellung, Vertragsverwaltung, Supportzuordnung und Buchhaltung erforderlichen Transaktions-, Produkt-, Status- und Kundenreferenzen; vollständige Karten- oder PayPal-Zugangsdaten werden nicht auf eigenen Systemen verarbeitet.

22. Zahlung mit PayPal innerhalb des Paddle-Checkouts

Wählt der Käufer PayPal innerhalb des Paddle-Checkouts, verarbeitet PayPal die zur Zahlung, Identitäts-/Risikoprüfung und gesetzlichen Compliance erforderlichen Konto-, Geräte-, Finanz- und Transaktionsdaten in eigener Verantwortung. Maßgeblich ist die PayPal-Datenschutzerklärung. Wir erhalten keine PayPal-Passwörter und grundsätzlich keine vollständigen Zahlungsinstrumentdaten.

PayPal kann Daten weltweit verarbeiten und setzt hierfür nach eigener Erklärung unter anderem konzerninterne Vereinbarungen, Standardvertragsklauseln oder andere gesetzliche Transferinstrumente ein.

23. Widerrufs-, Kündigungs- und Erstattungsfunktionen

Für neue Käufe gilt ausschließlich der Einmalkauf: Es wird kein Abonnement eingerichtet, keine automatische Verlängerung ausgelöst und keine Folgeabbuchung veranlasst. Angaben zu Abonnement- oder Kündigungsdaten in diesem Abschnitt betreffen ausschließlich die Abwicklung früherer Abonnementverträge, soweit solche Daten vorhanden sind. Beim neuen Einmalkauf verarbeiten wir stattdessen die erforderlichen Kauf-, Lizenz-, Aktivierungs-, Leistungszeitraum-, Widerrufs- und Erstattungsdaten. Das Ende der zwölfmonatigen Online-Leistungen erfordert keine Kündigung und löst keinen neuen Kauf aus.

Bei Betätigung eines Widerrufs- oder Kündigungsbuttons bzw. bei einer Erstattungsanfrage verarbeiten wir und gegebenenfalls Paddle:

  • Name, E-Mail-Adresse und Kunden-/Bestellnummer;
  • betroffene Lizenz oder das Abonnement;
  • Erklärung, gewählte Aktion und optional mitgeteilten Grund;
  • Zeitpunkt, Bestätigungs- und Zustellstatus;
  • technische Nachweise wie IP-Adresse und Protokolleintrag, soweit zur sicheren Zuordnung und zum Nachweis erforderlich;
  • Erstattungs-, Deaktivierungs- und Kommunikationsstatus.

Zweck ist die Entgegennahme und Umsetzung der Erklärung, Lizenz-/Vertragsverwaltung, Erfüllung gesetzlicher Pflichten und Nachweisführung. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Bei einem Vertrag über nicht auf einem körperlichen Datenträger befindliche digitale Inhalte erlischt das Widerrufsrecht eines Verbrauchers gemäß § 356 Abs. 6 BGB nur, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung begonnen wird, seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts mit Beginn der Vertragserfüllung bestätigt hat und ihm eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt wurde. Das bloße Akzeptieren der AGB genügt dafür nicht. Zum gesetzlichen Nachweis speichern wir Wortlaut und Version der gesonderten Erklärung, Sprache, UTC-Zeitpunkt, Produkt- und Preisreferenz, Paddle-Transaktionszuordnung, Vertragsbestätigung und Zeitpunkt der Bereitstellung; dabei werden nur die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO).

Sind diese Voraussetzungen erfüllt und wurde die Software bzw. Lizenz unmittelbar bereitgestellt, ist ein späterer Widerruf hinsichtlich der begonnenen Bereitstellung ausgeschlossen. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt. Eine Kündigung beendet dagegen ausschließlich eine laufende Vertragsverlängerung zum rechtlich maßgeblichen Zeitpunkt; sie ist kein Widerruf und macht eine bereits wirksam erbrachte und bezahlte Leistungsperiode nicht rückgängig.

24. Support und E-Mail

Die hier genannte Zwölfmonatsfrist ist eine vorgesehene Löschregel. Ihre durchgängige Umsetzung einschließlich Abschlussdatum, Ausnahmen und E-Mail-Sicherungskopien ist derzeit nicht nachgewiesen; eine technisch sichergestellte Löschung nach zwölf Monaten können wir deshalb nicht zusagen. Das erlaubt keine unbegrenzte Speicherung und schränkt deine Datenschutzrechte nicht ein.

Bei neuen Light/Starter-Käufen ist kein persönlicher E-Mail-Anwendungssupport enthalten, insbesondere keine individuelle Einrichtungs- oder Bedienungsberatung. Für Mängelmeldungen, Probleme mit Kauf oder Lizenzbereitstellung, Widerrufs- und Erstattungsanliegen sowie Datenschutz-, Sicherheits- und Barrierefreiheitsanliegen bleiben die angegebenen Kontaktwege einschließlich support@glassdesktopbox.com verfügbar. Gesetzliche Ansprüche und bereits vereinbarte Rechte bleiben unberührt. Allgemeine Hinweise zu laufzeitgebundenem Support begründen für Light/Starter keinen zusätzlichen Anwendungssupport.

Bei Kontaktaufnahme verarbeiten wir Absender- und Kontaktdaten, Inhalt und Zeitpunkt der Nachricht, zugehörige Kunden-/Lizenz-/Bestelldaten sowie freiwillig übermittelte Screenshots, Diagnose- oder Logdateien. Bitte entferne nicht erforderliche personenbezogene oder vertrauliche Daten vor der Übermittlung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei Vertragsbezug, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit gesetzliche Nachweise betroffen sind, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Vorgesehene Aufbewahrungsregel: Allgemeine Kontaktanfragen ohne Vertragsbezug und abgeschlossene Barrierefreiheitsanfragen sollen spätestens zwölf Monate nach Abschluss gelöscht werden. Soweit einzelne Unterlagen für Vertragserfüllung, gesetzliche Aufbewahrung, laufende Verfahren oder Rechtsansprüche erforderlich sind, gelten dafür die jeweiligen zweckgebundenen Aufbewahrungs- und Verjährungsfristen. Die oben erläuterte fehlende Bestätigung der praktischen Umsetzung gilt auch für diese Regel. Kontakt: support@glassdesktopbox.com.

24a. Barrierefreiheitsanfragen und Unterstützungsbedarf

Die hier genannte Zwölfmonatsfrist ist eine vorgesehene Löschregel. Ihre durchgängige Umsetzung einschließlich Abschlussdatum, Ausnahmen und E-Mail-Sicherungskopien ist derzeit nicht nachgewiesen; eine technisch sichergestellte Löschung nach zwölf Monaten können wir deshalb nicht zusagen. Das erlaubt keine unbegrenzte Speicherung und schränkt deine Datenschutzrechte nicht ein.

Wenn du eine digitale Barriere meldest oder eine zugängliche Alternative anforderst, verarbeiten wir Name oder Alias, Kontaktweg, betroffene Seite oder Funktion, Beschreibung des Hindernisses, Datum und Status der Bearbeitung sowie freiwillig mitgeteilte Angaben zu Gerät, Betriebssystem, Browser oder assistiver Technik. Screenshots, Aufzeichnungen und Diagnoseinformationen werden nur verarbeitet, wenn du diese freiwillig übermittelst und sie für die Prüfung erforderlich sind.

Zwecke sind die Entgegennahme und Behebung von Barrieren, die Bereitstellung einer zugänglichen Alternative, die Erfüllung gesetzlicher Nachweis- und Barrierefreiheitspflichten sowie die Verbesserung von Website, Checkout, Vertragsprozessen und Software. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit BFSG und BFSGV, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei Vertragsbezug und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Qualitätssicherung und Rechtsverteidigung.

Vorgesehene Aufbewahrungsregel: Allgemeine Kontaktanfragen ohne Vertragsbezug und abgeschlossene Barrierefreiheitsanfragen sollen spätestens zwölf Monate nach Abschluss gelöscht werden. Soweit einzelne Unterlagen für Vertragserfüllung, gesetzliche Aufbewahrung, laufende Verfahren oder Rechtsansprüche erforderlich sind, gelten dafür die jeweiligen zweckgebundenen Aufbewahrungs- und Verjährungsfristen. Die oben erläuterte fehlende Bestätigung der praktischen Umsetzung gilt auch für diese Regel. Kontakt: support@glassdesktopbox.com.

25. Empfänger und Rollen

Empfänger können – jeweils nur soweit erforderlich – sein:

  • Hetzner und weitere technische Auftragsverarbeiter;
  • Paddle als Merchant of Record und eigenständig Verantwortlicher;
  • PayPal, wenn als Zahlungsart gewählt;
  • E-Mail-, Signatur-, Update- oder Sicherheitsdienstleister;
  • Steuerberater, Rechtsberater, Wirtschaftsprüfer, Banken;
  • Behörden und Gerichte bei gesetzlicher Pflicht oder zur Rechtsverteidigung;
  • der vom Nutzer gewählte Remote-Kommunikationspartner.

Bei betrieblicher Nutzung ist regelmäßig das nutzende Unternehmen für seine Mitarbeiter-, Kunden- und Projektdaten verantwortlich. Host und Gast können für die von ihnen ausgewählten und übertragenen Inhalte jeweils eigene datenschutzrechtliche Verantwortung tragen. Soweit Glass Desktop Box personenbezogene Daten im Auftrag eines Geschäftskunden verarbeitet, ist vor dem Einsatz zu prüfen, ob eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO erforderlich ist.

Für Geschäftskunden, die personenbezogene Daten Dritter in eigener Verantwortung verarbeiten, wird – soweit Glass Desktop Box dabei rechtlich als Auftragsverarbeiter tätig wird – eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO einschließlich technischer und organisatorischer Maßnahmen sowie der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter bereitgestellt. Wo Glass Desktop Box lediglich eine direkte P2P-Verbindung ermöglicht und keinen Zugriff auf die Inhalte erhält, bleiben Host und Gast für Auswahl, Rechtsgrundlage und Inhalt ihrer Übertragung verantwortlich.

Regionale Verbindungsinfrastruktur und Drittlandverarbeitung

Auftragsverarbeiter für die Serverinfrastruktur ist Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland. Neben der deutschen Standardinfrastruktur besteht ein isolierter regionaler Datenknoten in Ashburn, Virginia, USA, unter https://us-east.signal.glassdesktopbox.com ↗. Seine öffentliche technische Erreichbarkeit bedeutet nicht, dass reguläre Kunden bereits dorthin geleitet werden: Das Kundenrouting ist derzeit deaktiviert und Deutschland bleibt die Standardregion.

Bei einer später ausdrücklich freigegebenen Regionszuweisung können technisch erforderliche Verbindungs-IP-Adressen, pseudonyme Lizenz- und Gerätesubjekte, kurzlebige Sitzungs- und Routingdaten, Transportmetadaten, Relay-Nutzungszähler sowie bei TURN-, HTTPS- oder Notfall-Relay vorübergehend verschlüsselte Übertragungsdaten verarbeitet werden. Zahlungsdaten, vollständige Lizenzschlüssel, E-Mail-Inhalte und die schreibbare Commerce-/Lizenzdatenbank werden nicht auf dem US-Knoten gespeichert. Sitzungszustand und Relay-Nutzdaten sind nur für die laufende Verbindung bestimmt; datensparsame Betriebsaggregate, Infrastrukturprotokolle und Sicherungen unterliegen gesonderten betrieblichen Lösch- und Sicherungszyklen.

Eine Nutzung des US-Knotens ist eine Drittlandverarbeitung. Sie darf für Kundendaten erst beginnen, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO für den konkreten Verarbeitungsvorgang dokumentiert sind, insbesondere der einschlägige Transfermechanismus, erforderliche ergänzende Schutzmaßnahmen, der Hetzner-Auftragsverarbeitungsvertrag und die jeweils aktuelle Unterauftragnehmerliste. Solange dieser Nachweis und der vollständige signierte Ende-zu-Ende-Test nicht abgeschlossen sind, bleibt das reguläre Kundenrouting nach Ashburn deaktiviert. Bestehende Einwilligungen oder Verträge werden nicht stillschweigend auf einen neuen Verarbeitungsort erweitert.

26. Drittlandübermittlungen

Wir bevorzugen Verarbeitung in Deutschland bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum. Bei Paddle, PayPal, Google/YouTube oder deren Unterauftragnehmern kann eine Übermittlung in das Vereinigte Königreich, die USA oder andere Drittländer stattfinden. Sie erfolgt nur bei Vorliegen der Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO, etwa aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses, geeigneter Garantien wie EU-Standardvertragsklauseln oder einer gesetzlichen Ausnahme. Details ergeben sich ergänzend aus den Datenschutzhinweisen des jeweiligen Empfängers.

27. Speicherdauer

Während der zwölfmonatigen Online-Laufzeit benötigen wir die Zuordnung von Kauf, Tarif, Lizenz und Gerät, den Aktivierungs- und Ablaufzeitpunkt sowie die für die monatliche Relay-Abrechnung erforderlichen Verbrauchsdaten. Damit stellen wir deine erworbenen Leistungen bereit und prüfen das verfügbare Monatskontingent. Der Beginn eines neuen Kontingentmonats ist nicht mit der Löschung sämtlicher früherer Verbrauchsnachweise gleichzusetzen. Nach Ende der Online-Laufzeit können erforderliche Kauf- und Lizenznachweise insbesondere für dein fortbestehendes lokales Nutzungsrecht, gesetzliche Aufbewahrungspflichten und Rechtsansprüche weiter benötigt werden. Daraus folgt keine pauschale Berechtigung, sämtliche Verbrauchs- und Protokolldaten unbegrenzt zu speichern. Dateiinhalte sind von diesen Verwaltungsdaten getrennt; für die Lizenz- und Kontingentverwaltung ist keine dauerhafte Speicherung deiner übertragenen Dateien erforderlich. Für Protokolle und Sicherungskopien gelten die gesonderten Angaben in diesem Abschnitt.

Wir speichern Daten nur so lange, wie der jeweilige Zweck besteht und keine gesetzlichen oder berechtigten Gründe entgegenstehen:

Die folgende Übersicht beschreibt Zwecke und Aufbewahrungskriterien, keine nachgewiesenen automatischen Löschabläufe. Bei Sitzungstoken und Zugangsdaten bezeichnet der Ablauf das Ende ihrer Nutzbarkeit, nicht die Löschung aller zugehörigen Datensätze. Auch das Ende einer Signalisierungssitzung löscht nicht automatisch Protokolle, Mengenzähler oder Sicherungskopien. Die tatsächlichen technischen Einschränkungen werden unter der Tabelle erläutert.

DatenkategorieGrundsatz
Kurzlebige Sitzungstoken/PIN-/TURN-Zugangsdatenbis Ablauf oder Sitzungsende
Aktive Signalisierungsdatengrundsätzlich bis Sitzungsende plus technisch erforderliche kurze Nachlaufzeit
Lokale Box-, Journal- und Schutzdatenbis Löschung, Bereinigung oder Deinstallation durch den Nutzer nach der lokalen Produktlogik
Lizenz- und Vertragsstammdatenfür Vertragsdauer; anschließend nach gesetzlichen Nachweis- und Verjährungsfristen
Rechnungs-/Buchungsunterlagennach gesetzlichen handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen
Supportkommunikationbis Abschluss und anschließend nach erforderlichen Nachweis-/Verjährungsfristen
Widerrufs-, Kündigungs- und Erstattungsnachweisesolange zur gesetzlichen Erfüllung und Anspruchsverteidigung erforderlich
Sicherheits-/Missbrauchslogsnur so lange wie für Abwehr, Untersuchung und Rechtsverteidigung erforderlich
Einwilligungsnachweisefür Dauer der Nutzung und danach solange der Nachweis rechtlich erforderlich ist

Eine einheitliche automatische Löschung sämtlicher technischer Protokolle nach 14 Tagen oder von Aktivierungsereignissen nach 90 Tagen ist im derzeitigen Betrieb nicht gewährleistet. Auf dem deutschen Server bestehen zusätzlich wöchentlich rotierende Protokollkopien. Für bestimmte Zahlungsereignisse und erledigte Versandaufträge sind derzeit 3.650 Tage konfiguriert; Kaufnachweise haben gespeicherte individuelle Ablaufdaten. Das ist keine Aussage, dass diese Frist gesetzlich vorgeschrieben ist. Für Lizenzstammdaten, Aktivierungsereignisse und monatliche Mengenzähler ist keine allgemeine automatische Löschfrist nachgewiesen. Sicherungskopien folgen eigenen Aufbewahrungszyklen; die Löschung eines aktiven Datensatzes löscht nicht gleichzeitig alle Sicherungskopien. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und deine Datenschutzrechte bleiben unberührt.

Manuelle Dateiverarbeitung ohne automatische Inhaltsanalyse

Die Anwendung analysiert oder klassifiziert Nutzerdateien nicht automatisch anhand ihres Inhalts und ordnet, verschiebt, entfernt oder teilt sie nicht eigenständig. Welche Dateien oder Ordner einer Box zugeordnet oder freigegeben werden, bestimmt der Nutzer. Davon zu unterscheiden sind technisch erforderliche lokale Hintergrundprozesse wie Wiederherstellung, Synchronisierung, Lizenz- und Updateprüfung; die jeweils dabei verarbeiteten Daten werden in dieser Erklärung beschrieben.

28. Automatisierte Entscheidungen und Profiling

Wir treffen nach aktuellem Produktstand keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung und erstellen keine Werbeprofile. Technische Rate-Limits oder Sicherheitsblockierungen können automatisiert erfolgen; eine berechtigte Überprüfung kann über den Support verlangt werden.

Paddle oder PayPal können in eigener Verantwortung automatisierte Risiko-, Betrugs-, Compliance- oder Zahlungsentscheidungen treffen. Einzelheiten und Rechte ergeben sich aus deren Datenschutzhinweisen.

29. Datensicherheit

Wir setzen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO ein. Dazu können Transportverschlüsselung, gehashte Lizenz-/Sitzungsgeheimnisse, kurzlebige Zugangsdaten, Zugriffsbeschränkungen, Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse, Rate-Limits, Updates und Sicherungsmaßnahmen gehören.

Keine Übertragung und kein System kann absolute Sicherheit garantieren. Nutzer sind für die Wahl ihrer Inhalte, Geräteschutz, Zugangsdaten, Betriebssystemupdates, Schadsoftwareabwehr und unabhängige Datensicherungen mitverantwortlich.

Zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen gehören insbesondere rollen- und zweckbezogene Zugriffsrechte, getrennte Test- und Produktionsumgebungen, sichere Verwaltung von Umgebungsvariablen und Schlüsseln, TLS-geschützte Übertragung, Größen- und Missbrauchsbegrenzungen, Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse, Prüfsummen- und Signaturprüfung von Updates, gesicherte Wiederherstellungsabläufe, regelmäßige Aktualisierung eingesetzter Komponenten sowie ein Verfahren zur Entgegennahme, Bewertung und Behebung gemeldeter Schwachstellen. Einzelheiten werden risikobezogen in internen Sicherheitsunterlagen gepflegt.

30. Datenschutzverletzungen

Datenschutzverletzungen werden bewertet, dokumentiert und – soweit Art. 33 DSGVO dies verlangt – innerhalb der gesetzlichen Frist der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet. Bei voraussichtlich hohem Risiko werden betroffene Personen nach Art. 34 DSGVO informiert. Meldungen zu vermuteten Sicherheitsvorfällen können an support@glassdesktopbox.com gerichtet werden.

30a. Sicherheitsmeldungen und Cyber Resilience Act

Für Meldungen zu Schwachstellen und Sicherheitsvorfällen können Name oder Alias, Kontaktdaten, betroffene Version und Plattform, technische Beschreibung, Zeitpunkte, Protokollauszüge und freiwillig übermittelte Nachweise verarbeitet werden. Bitte übermittle keine Nutzerdateien oder personenbezogenen Inhalte, sofern dies für die Prüfung nicht zwingend erforderlich ist.

Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Cybersicherheits-, Dokumentations- und Meldepflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für sichere Fehleranalyse, koordinierte Schwachstellenbehandlung, Schutz der Nutzer und Rechtsverteidigung. Soweit erforderlich, können Informationen an Hosting- oder Sicherheitsdienstleister, die zuständigen CSIRTs, ENISA, Marktüberwachungs- oder Strafverfolgungsbehörden übermittelt werden. Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für Behebung, Nachweis, gesetzliche Meldung und Verjährungsfristen erforderlich ist.

Die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle nach Art. 14 der Verordnung (EU) 2024/2847 gelten ab dem 11. September 2026; die weiteren Hauptpflichten der Verordnung gelten grundsätzlich ab dem 11. Dezember 2027.

Sicherheitsmeldungen können an support@glassdesktopbox.com mit dem Betreff „Sicherheitsmeldung“ gerichtet werden. Der Anbieter dokumentiert Eingang, Kritikalität, betroffene Version, Abhilfemaßnahmen und erforderliche Benachrichtigungen. Die gesetzlichen Meldeabläufe für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle werden spätestens zu ihrem jeweiligen Geltungsbeginn in ein formelles Coordinated-Vulnerability-Disclosure- und Eskalationsverfahren überführt.

31. Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf:

  • Auskunft (Art. 15 DSGVO);
  • Berichtigung (Art. 16 DSGVO);
  • Löschung (Art. 17 DSGVO);
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO);
  • Unterrichtung von Empfängern (Art. 19 DSGVO);
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO);
  • Widerspruch (Art. 21 DSGVO);
  • Widerruf einer Einwilligung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO);
  • Schutz vor ausschließlich automatisierten Entscheidungen (Art. 22 DSGVO).

Anfragen richtest du an support@glassdesktopbox.com. Zur Verhinderung unbefugter Auskünfte können wir einen angemessenen Identitätsnachweis verlangen. Die Rechte können gesetzlichen Einschränkungen unterliegen.

32. Besonderer Hinweis zum Widerspruch

Werden Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verarbeitet, kannst du aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht weiter, sofern keine zwingenden schutzwürdigen Gründe oder Gründe zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen bestehen. Direktwerbung findet nach aktuellem Stand nicht statt; einem etwaigen Einsatz kann jederzeit ohne Begründung widersprochen werden.

33. Beschwerderecht

Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für den Verantwortlichen zuständig ist insbesondere:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Website: https://www.lda.brandenburg.de ↗

34. Minderjährige

Das Angebot richtet sich nicht gezielt an Kinder. Verträge über kostenpflichtige Lizenzen dürfen nur von geschäftsfähigen Personen oder mit erforderlicher Zustimmung geschlossen werden. Erlangen wir Kenntnis von unzulässig verarbeiteten Kinderdaten, werden diese nach Prüfung gelöscht, sofern keine Aufbewahrungspflicht besteht.

35. Keine Veräußerung und keine Werbenutzung von Dateiinhalten

Wir verkaufen keine personenbezogenen Daten. Geteilte Datei-, Chat- oder Workspace-Inhalte werden nicht zum Aufbau von Werbeprofilen, zum Training allgemeiner KI-Modelle oder zur personalisierten Werbung verwendet.

36. Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich Funktionen, Dienstleister oder Rechtslage ändern. Wesentliche Änderungen werden in angemessener Form bekannt gegeben. Maßgeblich ist die veröffentlichte Fassung mit Datumsangabe.

Relay-Kontingent und Zählweise

Light enthält 1 GB, Starter 5 GB und ProBox 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat. ProBox Duo enthält zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 25 GB, kein gemeinsames Kontingent. Direkte P2P-Übertragungen verbrauchen dieses Volumen nicht; ihre Verfügbarkeit hängt von den technischen Verbindungsbedingungen ab. Light und Starter teilen Dateien browserbasiert; ProBox und ProBox Duo ermöglichen zusätzlich gemeinsame Boxen auf den jeweiligen Desktops. Dafür benötigen alle Beteiligten eine ProBox-Lizenz. Alle vier Tarife erlauben private und gewerbliche Nutzung.

ProBox und ProBox Duo sind jeweils als Standard- oder XXL-Variante wählbar. Standard enthält 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat je Lizenz; XXL enthält 50 GB. ProBox XXL kostet einmalig 99,00 € netto für eine Lizenz, ProBox Duo XXL einmalig 169,00 € netto für zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 50 GB – kein gemeinsamer 100-GB-Pool. Das sind die Gesamtpreise der jeweiligen XXL-Variante vor Steuern, keine Aufpreise auf Standard. Für XXL gelten dieselben zwölf Monate ab erster erfolgreicher Aktivierung je Lizenz, lokalen Nutzungsrechte und übrigen Bedingungen wie für den jeweiligen Basistarif. Die Auswahl wird vor dem Kauf angezeigt. Diese Auswahl ändert keine bestehenden Verträge und begründet keinen automatischen Wechsel oder anteiligen Upgrade-Anspruch.

37. Kontakt

Datenschutzanfragen: support@glassdesktopbox.com

Michael Hans-Josef Höhne

Rangsdorfer Software Company

Akazienweg 13

15834 Rangsdorf

Deutschland