Glass Desktop Box™
Anbieter und Vertragspartner für die Lizenzierung und die vom Anbieter selbst erbrachten Leistungen ist:
Michael Hans-Josef Höhne, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Rangsdorfer Software Company“
Einzelunternehmen
Akazienweg 13
15834 Rangsdorf
Deutschland
E-Mail: support@glassdesktopbox.com
Website: https://glassdesktopbox.com ↗
1. Geltungsbereich
Der Einmalkauf enthält zwölf Monate Online-Leistungen ab der ersten erfolgreichen Aktivierung der jeweiligen Lizenz, nicht ab Kauf. Bei ProBox Duo beginnt der Zeitraum für jede Lizenz unabhängig. Der Erstaktivierungszeitpunkt wird dokumentiert; erneutes Aktivieren setzt die Laufzeit nicht zurück. Es gibt keine automatische Verlängerung oder weitere Abbuchung. Eine Kündigung zur Vermeidung einer Verlängerung ist nicht erforderlich. Weitere Online-Nutzung erfordert einen freiwilligen neuen Kauf; Preis und Leistungszeitraum werden vorher angezeigt.
Dieses Einmalkaufangebot gilt für neue Käufe. Bestehende Verträge und bereits erworbene Rechte werden nicht automatisch geändert. Starter Plus wird nicht mehr für Neukäufe angeboten. Für frühere Abonnements gelten die vereinbarten Bedingungen und Kündigungswege weiter.
2. Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
3. Abweichende Bedingungen eines Unternehmers gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
4. Wer einen Vertrag im Namen eines Unternehmens oder einer anderen Person abschließt, versichert, hierzu vertretungsberechtigt zu sein.
5. Der Vertragsschluss setzt Geschäftsfähigkeit voraus. Minderjährige dürfen kostenpflichtige Verträge nur mit wirksamer Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter abschließen.
2. Vertragsdokumente und Rangfolge
1. Für den Vertrag gelten in folgender Rangfolge:
• individuelle Vereinbarungen;
• Bestellung und Bestellbestätigung;
• die bei Vertragsschluss angezeigte Leistungsbeschreibung der Lizenzstufe;
• diese AGB;
• der Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA);
• Benutzerdokumentation und Sicherheitshinweise.
2. Gesetzlich erforderliche Datenschutzinformationen, Widerrufsbelehrungen und Einwilligungen gelten ergänzend nach ihrem jeweiligen Regelungsgegenstand.
3. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor vorformulierten Vertragsbedingungen.
4. Der Anbieter speichert die für den Vertrag maßgebliche Fassung der Vertragsunterlagen. Verbraucher erhalten die Vertragsbestätigung und die erforderlichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail.
3. Vertragsgegenstand
1. Glass Desktop Box™ ist eine Desktop-Software zur visuellen Organisation von Dateien, Ordnern, Verknüpfungen, Notizen und unterstützten Arbeitsbereichen. Je nach Lizenzstufe können Remote-Einladungen, browserbasierte Übertragungen, gemeinsame Remote-Arbeitsbereiche und weitere Funktionen enthalten sein.
2. Der konkrete und geschuldete Funktionsumfang ergibt sich ausschließlich aus der bei Vertragsschluss angezeigten und anschließend dauerhaft bereitgestellten Leistungsbeschreibung.
3. Allgemeine Werbeaussagen, Vorschaubilder, Videos, Roadmaps und Entwicklungsankündigungen begründen keine selbstständige Garantie.
4. Die Software ist kein Cloudspeicher-, Backup-, Antiviren-, Archivierungs- oder Notfallwiederherstellungsdienst.
5. Ein Anspruch auf noch nicht veröffentlichte Funktionen, bestimmte zukünftige Versionen oder eine bestimmte Weiterentwicklung besteht nicht.
4. Produkte, Lizenzstufen und Leistungsbeschreibung
Light enthält 1 GB, Starter 5 GB und ProBox 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat. ProBox Duo enthält zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 25 GB, kein gemeinsames Kontingent. Direkte P2P-Übertragungen verbrauchen dieses Volumen nicht; ihre Verfügbarkeit hängt von den technischen Verbindungsbedingungen ab. Light und Starter teilen Dateien browserbasiert; ProBox und ProBox Duo ermöglichen zusätzlich gemeinsame Boxen auf den jeweiligen Desktops. Dafür benötigen alle Beteiligten eine ProBox-Lizenz. Alle vier Tarife erlauben private und gewerbliche Nutzung.
ProBox und ProBox Duo sind jeweils als Standard- oder XXL-Variante wählbar. Standard enthält 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat je Lizenz; XXL enthält 50 GB. ProBox XXL kostet einmalig 99,00 € netto für eine Lizenz, ProBox Duo XXL einmalig 169,00 € netto für zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 50 GB – kein gemeinsamer 100-GB-Pool. Das sind die Gesamtpreise der jeweiligen XXL-Variante vor Steuern, keine Aufpreise auf Standard. Für XXL gelten dieselben zwölf Monate ab erster erfolgreicher Aktivierung je Lizenz, lokalen Nutzungsrechte und übrigen Bedingungen wie für den jeweiligen Basistarif. Die Auswahl wird vor dem Kauf angezeigt. Diese Auswahl ändert keine bestehenden Verträge und begründet keinen automatischen Wechsel oder anteiligen Upgrade-Anspruch.
Der Einmalkauf enthält zwölf Monate Online-Leistungen ab der ersten erfolgreichen Aktivierung der jeweiligen Lizenz, nicht ab Kauf. Bei ProBox Duo beginnt der Zeitraum für jede Lizenz unabhängig. Der Erstaktivierungszeitpunkt wird dokumentiert; erneutes Aktivieren setzt die Laufzeit nicht zurück. Es gibt keine automatische Verlängerung oder weitere Abbuchung. Eine Kündigung zur Vermeidung einer Verlängerung ist nicht erforderlich. Weitere Online-Nutzung erfordert einen freiwilligen neuen Kauf; Preis und Leistungszeitraum werden vorher angezeigt.
Nach Ablauf bleiben die aktivierte lokale Programmversion, ihre lokalen Funktionen und deine Dateien auf dem zugeordneten Rechner erhalten. Online-Dateiaustausch, browserbasierter Gastzugang, ProBox-Zusammenarbeit, Live-Chat, Signalisierung, Relay und laufzeitgebundener Support enden ohne erneuten Kauf. Auch direkte P2P-Übertragungen über diese Online-Dienste benötigen eine aktive Online-Berechtigung. Der Ablauf löscht keine Nutzerdateien und setzt die installierte Version nicht zurück.
Die für die erworbene Produktlinie veröffentlichten Funktionsupdates sind während der zwölf Monate enthalten. Danach endet dieser Anspruch ohne erneuten Kauf. Gesetzlich geschuldete Sicherheits- und Vertragsmäßigkeitsaktualisierungen sowie Mängelrechte bleiben unabhängig davon während des jeweils gesetzlich maßgeblichen Zeitraums bestehen. Eine Updateinstallation beginnt keine neue Laufzeit.
Dieses Einmalkaufangebot gilt für neue Käufe. Bestehende Verträge und bereits erworbene Rechte werden nicht automatisch geändert. Starter Plus wird nicht mehr für Neukäufe angeboten. Für frühere Abonnements gelten die vereinbarten Bedingungen und Kündigungswege weiter.
4a. Desktop Experiences, Animationen und Teilen
1. Desktop Experiences sind vorkonfigurierte Kombinationen aus Hintergrund, Box-Anordnung, Farben, Transparenzen, Bildern und gegebenenfalls Animationen. Sie sind ein anpassbarer Ausgangszustand und kein starres Bild. Bestehende Nutzerboxen und Inhalte dürfen nur nach ausdrücklicher Auswahl geändert, ergänzt oder umgestaltet werden.
2. Mitgelieferte Desktop Experiences und Animationen sind im Umfang der jeweiligen Leistungsbeschreibung enthalten. Eigene Bilder und Videos können lokal verwendet werden, soweit die Software dies unterstützt und der Kunde die erforderlichen Rechte besitzt.
3. Die offizielle Teilen-Funktion steht nur für vom Anbieter dafür freigegebene mitgelieferte Experiences und Animationen zur Verfügung. Sie erzeugt einen Link zu einer offiziellen Produktseite. Eigene Nutzerbilder und -videos werden nicht mit Glass-Desktop-Box-Branding versehen und nicht über diese Funktion vermarktet oder veröffentlicht.
4. Bei einer ProBox-Sitzung können mitgelieferte Animationen über Kennung, Abspielgeschwindigkeit und Loop-Modus synchronisiert werden. Die Videodatei wird nicht übertragen; jeder Teilnehmer nutzt die in seiner kompatiblen Vollversion vorhandene Datei. Eigene Videos werden nicht an andere Teilnehmer gestreamt oder synchronisiert. Der Host erhält hierzu einen deutlichen Hinweis.
5. Plattformen und Drittanbieter können ihre Freigabeoberflächen, URLs, Zugangsbedingungen oder Verfügbarkeit ändern. Ein Anspruch auf eine bestimmte Social-Media-Plattform besteht nicht. Direkte API-Integrationen, Kontozugriffe oder automatische Veröffentlichungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung genannt sind.
5. Systemanforderungen und Mitwirkung
Unterstützt werden Windows 10 (64-Bit), Windows 11 und Windows 365 Cloud-PCs. Benötigt werden ein Vierkernprozessor mit mindestens 2,0 GHz, 8 GB RAM, eine DirectX-12-kompatible Grafikeinheit mit aktuellem Treiber, 1280 × 720 Pixel und mindestens 5 GB freier Speicher auf dem Windows-Systemlaufwerk; bei Windows 365 gelten entsprechend zugewiesene Cloud-PC-Ressourcen. Eine HDD ist technisch möglich. Empfohlen werden ein aktuelles Windows-System, Intel Core i5 ab der 8. Generation, AMD Ryzen 5 oder vergleichbar, 16 GB RAM, Intel UHD 630 oder leistungsfähiger, Full HD oder höher, eine SSD und dauerhaft mindestens 10 GB freier Speicher. Lokale Boxen funktionieren ohne Internet; Aktivierung, HTTPS-, ProBox- und Updatefunktionen benötigen eine Verbindung.
Ja. Die genannten 5 beziehungsweise 10 GB betreffen nur Anwendung, Animationen, Updates und Zwischenspeicher. Für Dateiübertragungen, ProBox-Arbeitskopien und Wiederherstellungen muss zusätzlich genügend Platz für die Benutzerdateien vorhanden sein. Als sichere Orientierung sollte mindestens das Doppelte der größten gleichzeitig bearbeiteten oder übertragenen Datei frei sein; bei einer 10-GB-Datei also zusätzlich mindestens 20 GB.
Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss veröffentlichten Systemanforderungen unter https://glassdesktopbox.com/de/faq#system-requirements ↗. Spätere Änderungen gelten nicht rückwirkend für bereits geschlossene Verträge. Zwingende gesetzliche Gewährleistungs- und Vertragsmäßigkeitsrechte bleiben unberührt.
Glass Desktop Box wird ausschließlich als Desktop-Anwendung für die in der Leistungsbeschreibung und den Systemanforderungen ausdrücklich genannten Desktop-Betriebssysteme bereitgestellt. Die mobile Nutzbarkeit der Website, des Kundenbereichs, der Dokumentation oder des Supports bedeutet nicht, dass die Anwendung auf Smartphones oder Tablets verfügbar oder lauffähig ist. Android, iOS, iPadOS und andere mobile Betriebssysteme werden nicht unterstützt, sofern der Anbieter eine mobile Version nicht künftig ausdrücklich als Vertragsleistung veröffentlicht.
1. Unterstützte Betriebssysteme und Versionen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung. Eine bloße technische Ausführbarkeit auf einem anderen System begründet keine zugesicherte Kompatibilität.
2. Der Kunde ist für eine geeignete Einsatzumgebung verantwortlich. Dazu gehören insbesondere:
• unterstützte und ausreichend aktuelle Betriebssysteme;
• ausreichender Speicherplatz und funktionsfähige Speichermedien;
• geeignete Internet- und Netzwerkverbindungen für Online- und Remote-Funktionen;
• erforderliche Zugriffsrechte;
• aktuelle Sicherheitsmaßnahmen;
• unabhängige Sicherung wichtiger Dateien.
3. Störungen durch Endgeräte, Datenträger, Router, Firewalls, VPN, Mobilfunk, Sicherheitssoftware, fremde Programme oder Dienste Dritter liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
4. Der Kunde muss angezeigte Warn-, Sicherheits-, Fortschritts- und Bestätigungsmeldungen beachten.
5a. Technische Dokumentation, FAQ und Bedienhinweise
Die zu Glass Desktop Box™ bereitgestellten FAQ, Bedien-, Sicherheits-, Datei-, Wiederherstellungs- und Remote-Hinweise bilden die technische Benutzerdokumentation. Sie sind unter https://glassdesktopbox.com/de/faq ↗ sowie über die in der Software vorgesehenen Hilfewege zugänglich.
Nutzer müssen die für ihre Verwendung einschlägigen Hinweise vor der ersten Nutzung und insbesondere vor Datei-, Freigabe-, Übertragungs-, Wiederherstellungs- und Remote-Funktionen sorgfältig lesen. Eindeutig als Warn-, Sicherheits- oder Wiederherstellungshinweise gekennzeichnete Vorgaben sind zu beachten.
Die FAQ erläutern die Bedienung und können fortlaufend redaktionell oder technisch aktualisiert werden. Sie ändern den vereinbarten Funktionsumfang oder diese Bedingungen nicht rückwirkend. Soweit ein Hinweis verbindlicher Vertragsbestandteil sein soll, ist die bei Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellte oder einer bestimmten Programmversion eindeutig zugeordnete Fassung maßgeblich. Bei Widersprüchen gehen individuelle Vereinbarungen, Bestellung, Leistungsbeschreibung, AGB, EULA und unmittelbar in der Software angezeigte Warn- und Sicherheitshinweise vor.
Eine Nichtbeachtung kann nur nach den gesetzlichen Vorschriften und nur insoweit berücksichtigt werden, wie sie für einen Schaden oder eine Störung ursächlich war und vom Nutzer zu vertreten ist. Gesetzliche Mängel-, Gewährleistungs-, Haftungs- und Verbraucherrechte sowie zwingende Produkthaftung werden weder ausgeschlossen noch eingeschränkt.
6. Testphase
1. Soweit auf der Bestell- oder Downloadseite angeboten, kann Glass Desktop Box™ für 21 Tage unentgeltlich getestet werden.
2. Für den Beginn einer Testphase ist nach der derzeitigen Produktbeschreibung keine Kreditkarte erforderlich.
3. Der während der Testphase verfügbare Funktionsumfang ergibt sich aus der dazugehörigen Leistungsbeschreibung.
4. Die Testphase endet automatisch, ohne dass allein dadurch eine Zahlungspflicht entsteht. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt nur durch einen gesonderten Bestellvorgang zustande.
5. Der Anbieter darf wiederholte oder missbräuchlich erlangte Testphasen verhindern.
7. Angebot und Vertragsschluss
1. Produktdarstellungen auf der Website sind grundsätzlich noch kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
2. Vor Abgabe seiner Bestellung werden dem Kunden insbesondere Produkt, Lizenzstufe, Laufzeit, Gesamtpreis, Steuern, Zahlungsart angezeigt.
3. Der Kunde gibt durch Betätigung der eindeutig zahlungspflichtig beschrifteten Bestellschaltfläche ein verbindliches Angebot ab.
4. Der Vertrag kommt durch Bestellbestätigung, erfolgreiche Zahlungsbestätigung, Bereitstellung des Lizenzschlüssels oder Freischaltung der Lizenz zustande – je nachdem, welches Ereignis zuerst ausdrücklich als Annahme erklärt wird.
5. Der Anbieter darf Bestellungen aus sachlichem Grund ablehnen, insbesondere bei fehlgeschlagener Zahlungsautorisierung, begründetem Betrugsverdacht, Sanktionsverstößen oder erkennbar falschen Bestelldaten.
6. Der Kunde ist verpflichtet, vollständige und richtige Bestell- und Kontaktdaten anzugeben.
8. Verkauf über Paddle
1. Erfolgt der Kauf über einen Paddle-Checkout, ist die im Checkout bezeichnete Paddle-Gesellschaft nach den dort einbezogenen Käuferbedingungen Merchant of Record und Wiederverkäufer für den konkreten Kauf. Paddle ist insbesondere für Checkout, Zahlungseinzug, Rechnungsstellung, Steuerberechnung, Rückbuchungen und die von Paddle geschuldeten Erstattungsabläufe verantwortlich.
2. Michael Hans-Josef Höhne, handelnd unter Rangsdorfer Software Company, bleibt Hersteller beziehungsweise Anbieter der Software, Lizenzgeber nach der EULA und Ansprechpartner für Produktfunktion, technische Bereitstellung und Produktsupport. Paddle übernimmt als Merchant of Record die im Checkout ausgewiesenen Pflichten der konkreten Transaktion, insbesondere Zahlung, Steuerberechnung, Rechnung, Erstattung und Rückbuchung. Die Bestellbestätigung weist die jeweilige Rollenverteilung aus.
Der Kauf erfolgt über Paddle Checkout. Vor der Bestellung werden dir die zuständige Paddle-Gesellschaft, deren Käuferbedingungen und Datenschutzinformationen sowie der verbindliche Gesamtpreis einschließlich anwendbarer Steuern angezeigt. Du tätigst einen Einmalkauf ohne automatische Verlängerung oder Folgeabbuchung. Die Lizenzbereitstellung erfolgt nach bestätigter Zahlung; die zwölf Monate Online-Leistungen beginnen mit der ersten erfolgreichen Lizenzaktivierung.
4. Gesetzliche Verbraucherrechte können nicht allein durch die Merchant-of-Record-Rolle auf Paddle verlagert oder eingeschränkt werden. Kündigung, Widerruf und Erstattung müssen über einen rechtlich wirksamen, dauerhaft erreichbaren Weg zum jeweils verantwortlichen Vertragspartner geführt und bestätigt werden. Der Anbieter unterstützt den Kunden bei der Zuordnung von Produkt- und Zahlungsanliegen.
Der Kauf erfolgt über Paddle Checkout. Vor der Bestellung werden dir die zuständige Paddle-Gesellschaft, deren Käuferbedingungen und Datenschutzinformationen sowie der verbindliche Gesamtpreis einschließlich anwendbarer Steuern angezeigt. Du tätigst einen Einmalkauf ohne automatische Verlängerung oder Folgeabbuchung. Die Lizenzbereitstellung erfolgt nach bestätigter Zahlung; die zwölf Monate Online-Leistungen beginnen mit der ersten erfolgreichen Lizenzaktivierung.
9. PayPal
1. PayPal kann als Zahlungsart angeboten werden.
2. Erfolgt die PayPal-Zahlung innerhalb des Paddle-Checkouts, bleibt Paddle Merchant of Record; PayPal ist in diesem Fall das ausgewählte Zahlungsmittel innerhalb des Paddle-Verkaufswegs.
3. PayPal-Käufer- oder Verkäuferschutzprogramme begründen keine Einschränkung zwingender gesetzlicher Rechte und keine über ihre jeweiligen Bedingungen hinausgehende Garantie des Anbieters.
4. Ein eigener direkter PayPal-Checkout des Anbieters wird nicht angeboten. PayPal wird ausschließlich als eine von Paddle innerhalb des Paddle-Checkouts bereitgestellte Zahlungsart verwendet.
10. Preise, Steuern und Paddle-Checkout
Die für Deutschland dargestellten Preise sind Marktinformationen für Kunden mit einer entsprechenden Rechnungsadresse.
Die Sprache der Website bestimmt nicht das Abrechnungsland. Währung, Steuern und Endpreis richten sich nach den tatsächlichen Rechnungsdaten; verbindlich ist ausschließlich der von Paddle vor dem Kauf und in der Bestellbestätigung ausgewiesene Gesamtbetrag.
Paddle handelt als Merchant of Record und berechnet, erhebt und führt die anwendbaren Verbrauchsteuern ab. Preise und steuerliche Behandlung können sich bei geänderten Rechnungsdaten oder Rechtsvorschriften ändern.
11. Fälligkeit und Zahlungsstörungen
1. Das Entgelt ist mit Vertragsschluss fällig, sofern im Checkout nichts Abweichendes angezeigt wird.
2. Die Freischaltung kann bis zur erfolgreichen Zahlungsbestätigung zurückgehalten werden.
3. Bei einer fehlgeschlagenen, widerrufenen oder zurückgebuchten Zahlung darf der Anbieter nach angemessener Information die kostenpflichtigen Funktionen vorübergehend sperren, sofern der Kunde die Zahlungsstörung zu vertreten hat.
4. Gesetzliche Zurückbehaltungs-, Aufrechnungs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
5. Ein Kunde kann mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Gesetzliche weitergehende Aufrechnungsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
12. Bereitstellung, Download und Aktivierung
Der Einmalkauf enthält zwölf Monate Online-Leistungen ab der ersten erfolgreichen Aktivierung der jeweiligen Lizenz, nicht ab Kauf. Bei ProBox Duo beginnt der Zeitraum für jede Lizenz unabhängig. Der Erstaktivierungszeitpunkt wird dokumentiert; erneutes Aktivieren setzt die Laufzeit nicht zurück. Es gibt keine automatische Verlängerung oder weitere Abbuchung. Eine Kündigung zur Vermeidung einer Verlängerung ist nicht erforderlich. Weitere Online-Nutzung erfordert einen freiwilligen neuen Kauf; Preis und Leistungszeitraum werden vorher angezeigt.
1. Die Software wird über den im Bestellvorgang bezeichneten Downloadweg bereitgestellt.
2. Eine Lizenz kann durch Lizenzschlüssel, Installationskennung, Gerätezuordnung oder Online-Prüfung aktiviert werden.
3. Der Kunde darf Lizenzschlüssel und Zugangsdaten nicht veröffentlichen oder unbefugt weitergeben.
4. Die Aktivierung kann auf die vertraglich vereinbarte Zahl von Geräten und Nutzern beschränkt werden.
5. Eine Einzelplatzlizenz wird bei ihrer ersten erfolgreichen Aktivierung dauerhaft dem dabei verwendeten Computer zugeordnet. Eine Deaktivierung, Übertragung auf ein anderes Gerät oder Rücksetzung durch den Support wegen Defekt, Verlust oder Austausch ist nicht vorgesehen. Für die Nutzung auf einem anderen Gerät ist eine gesonderte Lizenz erforderlich. Zwingende gesetzliche Gewährleistungs-, Mängel- und Vertragsmäßigkeitsrechte bleiben unberührt.
13. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Der Einmalkauf enthält zwölf Monate Online-Leistungen ab der ersten erfolgreichen Aktivierung der jeweiligen Lizenz, nicht ab Kauf. Bei ProBox Duo beginnt der Zeitraum für jede Lizenz unabhängig. Der Erstaktivierungszeitpunkt wird dokumentiert; erneutes Aktivieren setzt die Laufzeit nicht zurück. Es gibt keine automatische Verlängerung oder weitere Abbuchung. Eine Kündigung zur Vermeidung einer Verlängerung ist nicht erforderlich. Weitere Online-Nutzung erfordert einen freiwilligen neuen Kauf; Preis und Leistungszeitraum werden vorher angezeigt.
Dieses Einmalkaufangebot gilt für neue Käufe. Bestehende Verträge und bereits erworbene Rechte werden nicht automatisch geändert. Starter Plus wird nicht mehr für Neukäufe angeboten. Für frühere Abonnements gelten die vereinbarten Bedingungen und Kündigungswege weiter.
14. Folgen von Ablauf und Beendigung
Nach Ablauf bleiben die aktivierte lokale Programmversion, ihre lokalen Funktionen und deine Dateien auf dem zugeordneten Rechner erhalten. Online-Dateiaustausch, browserbasierter Gastzugang, ProBox-Zusammenarbeit, Live-Chat, Signalisierung, Relay und laufzeitgebundener Support enden ohne erneuten Kauf. Auch direkte P2P-Übertragungen über diese Online-Dienste benötigen eine aktive Online-Berechtigung. Der Ablauf löscht keine Nutzerdateien und setzt die installierte Version nicht zurück.
Die für die erworbene Produktlinie veröffentlichten Funktionsupdates sind während der zwölf Monate enthalten. Danach endet dieser Anspruch ohne erneuten Kauf. Gesetzlich geschuldete Sicherheits- und Vertragsmäßigkeitsaktualisierungen sowie Mängelrechte bleiben unabhängig davon während des jeweils gesetzlich maßgeblichen Zeitraums bestehen. Eine Updateinstallation beginnt keine neue Laufzeit.
Die Lizenz bleibt an den zuerst aktivierten Rechner gebunden. Eine erneute Aktivierung mit derselben Gerätekennung ist möglich und setzt den Beginn der zwölf Monate nicht zurück. Nach einer Neuinstallation kann eine erneute Aktivierung scheitern, wenn die bisherige Gerätekennung nicht erhalten oder wiederhergestellt werden kann. Ein Wechsel auf einen anderen Rechner ist nicht enthalten. Deine gesetzlichen Rechte bleiben unberührt.
3. Nutzerdateien, Box-Inhalte, Organisationsdaten und lokale Einstellungen bleiben auf dem Gerät des Kunden erhalten. Sie werden wegen Kündigung, Nichtverlängerung, Sperrung von Remote-Funktionen oder Ablauf der Online-Berechtigung weder automatisch gelöscht noch gesperrt, verschoben oder an den Anbieter übertragen. Der Kunde behält sämtliche Rechte an seinen Inhalten und soll wichtige Daten unabhängig sichern.
4. Gesetzlich zwingend geschuldete Sicherheits-, Vertragsmäßigkeits- oder Konformitätsaktualisierungen werden während des jeweils zwingenden gesetzlichen Aktualisierungs- beziehungsweise Unterstützungszeitraums auch dann bereitgestellt, wenn die Berechtigung zu freiwilligen neuen Funktionen ausgelaufen ist. Ein Anspruch auf darüber hinausgehende neue Funktionen, Designs, Inhalte oder Kompatibilitätsanpassungen besteht nach Ablauf nicht.
5. Wird der Kauf wirksam widerrufen, vollständig erstattet, wegen Betrugs oder unberechtigter Zahlung rückabgewickelt oder aus wichtigem Grund beendet, darf der Anbieter die zugehörige Lizenzaktivierung und sämtliche Remote-Berechtigungen sperren oder widerrufen. Auch in diesem Fall werden lokale Nutzerdateien nicht gelöscht oder eingesperrt; der Nutzer muss sie über die vorgesehenen lokalen Wege sichern und herausführen können.
6. Zahlungs-, Auskunfts-, Datenschutz-, Haftungs-, Sicherheits- und Schutzpflichten bleiben nach Maßgabe ihres Zwecks bestehen.
15. P2P, Signalisierung und Relay
1. Die Software kann versuchen, unterstützte Remote- und Dateiübertragungsfunktionen über eine direkte P2P-Verbindung herzustellen.
2. Zur Verbindungsanbahnung können Signalisierungs-, ICE-, STUN- und TURN-Dienste eingesetzt werden.
3. Ist eine direkte Verbindung nicht möglich oder nicht stabil, kann – soweit in der jeweiligen Lizenz verfügbar und noch vom vereinbarten Übertragungsvolumen umfasst – ein gesicherter Relay-Dienst als technischer Ausweichweg verwendet werden.
4. Der Anbieter garantiert keine bestimmte P2P-Quote, keinen bestimmten Verbindungsweg und keine ständige Verfügbarkeit eines Relay-Dienstes.
Das monatliche Relay-Volumen deines Tarifs gilt je UTC-Kalendermonat. Nicht verbrauchtes Volumen wird nicht übertragen. Der Monatswechsel erfolgt am ersten Tag des Folgemonats um 00:00 Uhr UTC, nicht einen Monat nach deiner Aktivierung.
Ist dein monatliches Relay-Volumen ausgeschöpft, können Relay-Übertragungen bis zum nächsten UTC-Kalendermonat eingeschränkt sein. Deine lokalen Funktionen bleiben verfügbar.
8. Der Anbieter darf Relay- und Signalisierungsdienste bei objektiv missbräuchlicher, rechtswidriger oder die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit der Systeme erheblich gefährdender Nutzung vorübergehend begrenzen oder sperren. Soweit möglich, wird der Kunde vorher informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Direkte P2P-Übertragungen werden nicht vom Relay-Volumen abgezogen. Auch für direkte ProBox-Übertragungen können jedoch technische Übertragungsdaten wie Verbindungsweg, Ergebnis, Datenmenge und Dauer an den Server gemeldet und zusammengefasst werden. Diese Telemetrie enthält keine Dateiinhalte; sie ist von der Relay-Volumenzählung zu unterscheiden.
10. Reicht das verbleibende Relay-Volumen für die vorab zu reservierende Datenmenge nicht aus, wird der Relay-Transfer nicht begonnen. Bereits vollständig reservierte und technisch laufende Transfers können im Rahmen der Reservierung beendet werden. Die Anwendung soll vor dem Start und bei unzureichendem Restvolumen verständlich informieren. Lokale Box-, Such- und Organisationsfunktionen bleiben verfügbar.
16. Geschwindigkeit und Verfügbarkeit
1. Übertragungsgeschwindigkeit, Startzeit, Stabilität und Dauer hängen insbesondere ab von:
• Upload und Download beider Seiten;
• Latenz, Paketverlust und Netzwerkauslastung;
• Router, NAT, Firewall, VPN, Mobilfunk und Sicherheitssoftware;
• Leistung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Datenträgern;
• Dateizahl, Dateigröße und Dateityp;
• P2P- oder Relay-Verbindungsweg;
• Belastung und Verfügbarkeit fremder Netze und Dienste.
2. Angezeigte Prozent-, Zeit- und Geschwindigkeitswerte sind technische Näherungswerte.
3. Nicht garantiert werden eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit, ein bestimmter Übertragungsbeginn, eine bestimmte Übertragungsdauer, eine ununterbrochene Sitzung oder die erfolgreiche Herstellung einer Verbindung.
4. Gesetzliche Ansprüche wegen einer ausdrücklich vereinbarten Beschaffenheit oder einer vom Anbieter zu vertretenden Pflichtverletzung bleiben unberührt.
5. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen und Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können Online-Funktionen vorübergehend beeinträchtigen.
6. Online-Funktionen wie Aktivierung, HTTPS-Übertragung, Remote-Einladungen, Signalisierung, STUN/TURN, Relay und Updates setzen funktionsfähige Internet-, Netzwerk- und Serverdienste voraus. Die hierfür eingesetzte Infrastruktur wird derzeit unter anderem durch Hetzner Online GmbH bereitgestellt; der Anbieter darf technisch gleichwertige Infrastruktur- oder Hostingdienstleister einsetzen oder wechseln.
7. Bei außergewöhnlicher Auslastung, gleichzeitiger Nutzung durch viele Nutzer, Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, DDoS-Angriffen, Kapazitätsengpässen oder Störungen bei Internet-, Netz-, Rechenzentrums- oder Infrastrukturdienstleistern dürfen Online-Vorgänge vorübergehend verzögert, in Warteschlangen gestellt, angemessen begrenzt, unterbrochen oder nach einem fehlgeschlagenen Versuch erneut gestartet werden. Der Anbieter trifft im Rahmen des wirtschaftlich und technisch Zumutbaren angemessene Maßnahmen zur Stabilisierung und Wiederherstellung.
8. Eine ununterbrochene oder hundertprozentige Verfügbarkeit, eine jederzeit ausreichende Kapazität sowie eine erfolgreiche direkte P2P-Verbindung werden nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich in einer gesonderten Service-Level-Vereinbarung vereinbart wurde. Ob eine direkte P2P-Verbindung möglich ist, hängt insbesondere von Router, NAT, Firewall, VPN, Mobilfunk, Sicherheitssoftware und den Netzen beider Seiten ab; andernfalls kann ein Relay-Weg erforderlich oder eine Verbindung vorübergehend unmöglich sein.
9. Für eine Beeinträchtigung, die ausschließlich durch einen externen Infrastruktur- oder Netzdienstleister – einschließlich Hetzner – verursacht wurde und die der Anbieter trotz angemessener Auswahl, Überwachung und zumutbarer Gegenmaßnahmen nicht zu vertreten hat, haftet der Anbieter nur nach den gesetzlichen und in Abschnitt 24 geregelten Maßstäben. Dies ist kein Ausschluss für eigenes Verschulden, unzureichende vom Anbieter zu vertretende Kapazitätsplanung, ausdrücklich zugesicherte Eigenschaften oder zwingende Verbraucher-, Gewährleistungs- und Haftungsrechte.
10. Der Kunde ist dafür verantwortlich, in seinem Einflussbereich eine kompatible und angemessen gesicherte System- und Netzwerkumgebung sowie die erforderlichen Berechtigungen bereitzustellen. Firewalls, VPNs, Proxys, NAT-, DNS- oder Inhaltsfilter, Endpunktschutz, Router-, Provider- oder Unternehmensrichtlinien können HTTPS-, P2P- oder ProBox-Verbindungen einschränken oder verhindern. In verwalteten Umgebungen ist der zuständige System- oder Netzwerkadministrator Ansprechpartner. Schutzmaßnahmen dürfen nicht unbefugt deaktiviert oder abgeschwächt werden. Eine ausschließlich durch eine kundenseitige oder administrativ vorgegebene Konfiguration verursachte Einschränkung ist dem Anbieter nicht zuzurechnen und begründet für sich allein keinen Produktmangel. Zwingende gesetzliche Rechte und die Haftung für eine vom Anbieter zu vertretende Pflichtverletzung bleiben unberührt.
17. Remote-Einladungen und Nutzerpflichten
1. Der Host darf nur Personen einladen, die zum Zugriff auf Sitzung und Inhalte berechtigt sind.
2. Einladungslinks, PINs und Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur an den vorgesehenen Empfänger übermittelt werden.
3. Der Kunde ist verantwortlich für die Auswahl von Dateien, Empfängern, Freigaben und Berechtigungen.
4. Verboten sind insbesondere:
• unbefugter Zugriff auf Geräte, Konten, Netzwerke oder Daten;
• Übertragung rechtswidriger oder rechteverletzender Inhalte;
• Schadsoftware, Ransomware oder manipulierter Code;
• Umgehung von Sicherheits-, Lizenz- oder Kontingentmechanismen;
• Störung oder Überlastung der Infrastruktur;
• Nutzung entgegen anwendbarem Export- oder Sanktionsrecht.
5. Der Kunde muss erforderliche Einwilligungen und Rechtsgrundlagen für personenbezogene Daten Dritter selbst sicherstellen.
18. Nutzerinhalte und Datensicherung
1. Rechte an Nutzerdateien verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber.
2. Der Anbieter macht sich Nutzerinhalte nicht zu eigen und kontrolliert sie nicht allgemein.
3. Glass Desktop Box™ ersetzt kein unabhängiges Backup. Der Kunde muss vor Installation, Updates, Übertragungen, Bearbeitungen und Deinstallation vollständige und aktuelle Sicherungskopien wichtiger Daten erstellen.
4. Temporärer Papierkorb, Transferinformationen und Wiederherstellungsfunktionen sind zusätzliche Hilfsfunktionen und keine garantierte dauerhafte Datensicherung.
5. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Nutzerinhalte allgemein zu speichern, zu archivieren, auf Rechtmäßigkeit oder Schadsoftware zu prüfen oder nach Verlust wiederherzustellen. Zwingende gesetzliche Pflichten bleiben unberührt.
19. Aktualisierungen und Änderungen des digitalen Produkts
Die für die erworbene Produktlinie veröffentlichten Funktionsupdates sind während der zwölf Monate enthalten. Danach endet dieser Anspruch ohne erneuten Kauf. Gesetzlich geschuldete Sicherheits- und Vertragsmäßigkeitsaktualisierungen sowie Mängelrechte bleiben unabhängig davon während des jeweils gesetzlich maßgeblichen Zeitraums bestehen. Eine Updateinstallation beginnt keine neue Laufzeit.
2. Der Kunde wird über verfügbare, insbesondere sicherheitsrelevante Aktualisierungen und die Folgen einer Nichtinstallation verständlich informiert. Er soll kritische Aktualisierungen innerhalb der mitgeteilten Frist installieren.
3. Ein Anspruch auf eine konkrete noch nicht veröffentlichte Funktion, ein nicht freigegebenes Betriebssystem oder einen angekündigten Erscheinungstermin besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil der Bestellung oder einer individuellen Vereinbarung geworden ist. Alle tatsächlich für das lizenzierte Produkt veröffentlichten Updates bleiben nach Satz 1 enthalten.
4. Über gesetzlich oder ausdrücklich vertraglich geschuldete Aktualisierungen hinaus besteht kein Anspruch auf neue Funktionen oder Unterstützung zukünftiger Fremdsysteme.
5. Änderungen während einer laufenden Bereitstellungsdauer erfolgen nur aus einem vertraglich vorgesehenen sachlichen Grund, insbesondere wegen Sicherheit, geänderter Gesetze, technischer Anforderungen oder Weiterentwicklung, und nur unter Beachtung der gesetzlichen Informations- und Änderungsrechte.
6. Wesentliche nachteilige Änderungen werden rechtzeitig mitgeteilt. Gesetzliche Rechte zur kostenfreien Vertragsbeendigung bleiben unberührt.
20. Support
Bei neuen Light/Starter-Käufen ist kein persönlicher E-Mail-Anwendungssupport enthalten, insbesondere keine individuelle Einrichtungs- oder Bedienungsberatung. Für Mängelmeldungen, Probleme mit Kauf oder Lizenzbereitstellung, Widerrufs- und Erstattungsanliegen sowie Datenschutz-, Sicherheits- und Barrierefreiheitsanliegen bleiben die angegebenen Kontaktwege einschließlich support@glassdesktopbox.com verfügbar. Gesetzliche Ansprüche und bereits vereinbarte Rechte bleiben unberührt. Allgemeine Hinweise zu laufzeitgebundenem Support begründen für Light/Starter keinen zusätzlichen Anwendungssupport.
1. Ein Anspruch auf Support besteht nur im Umfang der Leistungsbeschreibung.
2. Der Kunde muss bei einer Fehleranalyse angemessen mitwirken und eine nachvollziehbare Fehlerbeschreibung bereitstellen.
3. Supportangaben sind keine garantierten Reaktions- oder Lösungszeiten, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
4. Gesetzliche Mängelrechte werden durch freiwilligen Support nicht eingeschränkt.
21. Sperrung und Missbrauchsschutz
1. Der Anbieter darf einzelne Online- oder Remote-Funktionen vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Sicherheitsgefahr, unbefugte Lizenznutzung, rechtswidrige Inhalte oder erhebliche Vertragsverletzungen bestehen.
2. Die Maßnahme muss erforderlich und verhältnismäßig sein. Der Kunde wird über Grund und Abhilfe informiert, soweit dies gesetzlich zulässig ist und den Sicherheitszweck nicht gefährdet.
3. Bei behebbaren Verstößen wird grundsätzlich eine angemessene Abhilfefrist gewährt. Eine sofortige Maßnahme bleibt bei dringender Sicherheitsgefahr, gesetzlichen Pflichten oder nicht behebbaren Verstößen zulässig.
4. Gesetzliche Kündigungs- und Schadensersatzrechte bleiben unberührt.
22. Widerrufsrecht
1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
2. Einzelheiten ergeben sich aus der vor Vertragsschluss bereitgestellten gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.
3. Soll die Bereitstellung der nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen Software vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erlischt das Widerrufsrecht nicht allein durch Download, Installation, Aktivierung oder Nutzung.
4. Das Widerrufsrecht erlischt erst, wenn der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher
• ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt,
• seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und
• eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger erhalten hat, die diese Erklärungen wiedergibt.
5. Eine Zustimmung zu diesen AGB, eine vorangekreuzte Erklärung oder das bloße Anklicken der Downloadschaltfläche ersetzt diese gesonderten Erklärungen nicht.
6. Solange das Widerrufsrecht nicht wirksam erloschen ist, kann der Verbraucher den Widerruf über die im Checkout und in der Widerrufsbelehrung angegebenen Kontaktwege erklären. Zusätzlich soll auf der Website eine leicht auffindbare Funktion „Widerruf erklären“ bereitgestellt werden. Der Eingang wird unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt.
7. Ein Widerruf nach wirksamem Erlöschen des Widerrufsrechts ist ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Mängel-, Rückzahlungs- und sonstige Verbraucherrechte bleiben unberührt.
22a. Elektronische Widerrufsfunktion und Kündigungsbutton
1. Soweit für einen online geschlossenen Verbrauchervertrag ein Widerrufsrecht besteht, stellt der rechtlich verantwortliche Vertragspartner ab dem gesetzlichen Anwendungszeitpunkt eine klar bezeichnete, leicht auffindbare und ständig verfügbare elektronische Widerrufsfunktion bereit. Sie muss eine eindeutige Widerrufserklärung ermöglichen und den Eingang unverzüglich elektronisch auf einem dauerhaften Datenträger bestätigen.
2. Für online abschließbare Dauerschuldverhältnisse wird zusätzlich der Kündigungsweg nach § 312k BGB mit der ersten Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ und der Bestätigungsschaltfläche „jetzt kündigen“ bereitgestellt. Die Kündigungsbestätigung nennt Inhalt sowie Datum und Zeitpunkt des Zugangs und das Vertragsende. Widerruf und Kündigung sind unterschiedliche Rechtsvorgänge und werden in der Benutzerführung nicht vermischt.
3. Soweit Paddle als Merchant of Record Vertragspartner des Kaufs ist, müssen Website, Checkout und Paddle-Käuferportal so abgestimmt sein, dass der Verbraucher ohne Zuständigkeitslücke zur gesetzlich verantwortlichen Stelle gelangt. Ein bloßer externer Link genügt nur, wenn der gesamte gesetzliche Ablauf einschließlich unmittelbarer Erreichbarkeit und Bestätigung erfüllt ist.
4. Widerrufs- und Kündigungsfunktion werden technisch und sprachlich getrennt. Die Widerrufsfunktion erfüllt § 356a BGB in der bei Vertragsschluss geltenden Fassung; die Kündigungsfunktion für Dauerschuldverhältnisse erfüllt § 312k BGB. Soweit Paddle im konkreten Kauf Merchant of Record ist, führen Website und Bestellunterlagen ohne Zuständigkeitslücke zum rechtlich verantwortlichen Prozess und bestätigen den Eingang unverzüglich.
22b. Erstattungs- und Rückgaberegelung
Für deinen Einmalkauf gilt unsere 14-Tage-Erstattungszusage für alle Käufer: Wenn du innerhalb von 14 Kalendertagen ab Kauf eine Erstattung beantragst, erhältst du den vollständigen Kaufpreis zurück. Download, Aktivierung oder Nutzung schließen diese Zusage nicht aus, auch wenn dein gesetzliches Widerrufsrecht wirksam erloschen ist. Stelle deinen Antrag über paddle.net oder den Supportkontakt in deiner Bestellbestätigung. support@glassdesktopbox.com hilft dir bei der Zuordnung. Gesetzliche Widerrufs-, Mängel- und Erstattungsrechte bleiben unberührt. Diese Rückabwicklung ist vom normalen Ablauf der zwölfmonatigen Online-Leistungen zu unterscheiden; sie beinhaltet keine Fernlöschung deiner Dateien.
23. Mängelrechte
1. Für Verbraucher gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere §§ 327 ff. BGB. Darüber hinausgehende freiwillige Garantien, Erfolgs-, Verfügbarkeits-, Kompatibilitäts- oder Beschaffenheitszusagen werden nicht übernommen, sofern sie nicht ausdrücklich und gesondert als Garantie bezeichnet sind.
2. Bei einem behaupteten Mangel ist vorrangig Nacherfüllung zu verlangen. Der Anbieter darf die Vertragsmäßigkeit innerhalb angemessener Zeit und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten durch Fehlerbehebung, Update, Patch, erneute Bereitstellung, Konfigurationsanleitung oder eine funktional gleichwertige technische Lösung herstellen. Vertragsbeendigung, Minderung, Schadensersatz oder Erstattung können erst unter den jeweils gesetzlichen Voraussetzungen verlangt werden; bei nur unerheblichen Mängeln ist eine Vertragsbeendigung ausgeschlossen, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.
3. Kein Produktmangel liegt allein deshalb vor, weil die Software mit nicht ausdrücklich unterstützten Betriebssystemen, Vorabversionen, veralteten Treibern, inkompatiblen Sicherheitsprogrammen, restriktiven Firewalls, ungeeigneten Dateisystemen, defekter Hardware, fremden Plattformänderungen oder vom Nutzer veränderten beziehungsweise beschädigten Dateien nicht oder nur eingeschränkt funktioniert. Gleiches gilt für Eigenschaften, Nutzungsszenarien, Leistungswerte oder Drittintegrationen, die vor Vertragsschluss nicht vereinbart wurden. Zwingende gesetzliche Zurechnungsregeln bleiben unberührt.
4. Der Kunde muss die zumutbare Fehleranalyse ermöglichen, verfügbare sicherheits- und fehlerrelevante Aktualisierungen installieren, veröffentlichte Systemanforderungen beachten und eine nachvollziehbare Fehlerbeschreibung bereitstellen. Gegenüber Unternehmern gelten zusätzlich die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 HGB, soweit anwendbar; erkennbare Mängel sind unverzüglich in Textform zu rügen. Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung, trägt der Kunde die daraus entstehenden Mehrkosten und Verzögerungen, soweit er dies zu vertreten hat.
5. Der Kunde hat dem Anbieter vor Selbstvornahme, Ersatzbeschaffung, Rückbuchung oder Einschaltung kostenpflichtiger Dritter eine angemessene Möglichkeit zur Prüfung und Nacherfüllung zu geben, soweit nicht Gefahr im Verzug besteht oder dies gesetzlich entbehrlich ist. Aufwendungen ohne vorherige Abstimmung werden nur ersetzt, wenn hierfür eine zwingende gesetzliche Anspruchsgrundlage besteht.
6. Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche grundsätzlich in zwölf Monaten ab Bereitstellung, soweit gesetzlich zulässig. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen, ausdrücklich übernommener Garantie, Ansprüchen wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, zwingender Produkthaftung oder sonstigen nicht abdingbaren Ansprüchen.
7. Die Darlegungs- und Beweislast richtet sich nach dem Gesetz. Eine freiwillige technische Prüfung, Fernhilfe oder Kulanzmaßnahme stellt weder ein Anerkenntnis eines Mangels noch einen Verzicht auf Einwendungen dar.
24. Haftung
1. Der Anbieter haftet unbeschränkt:
• bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
• bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit;
• nach dem Produkthaftungsgesetz;
• im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie;
• in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
4. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die ausschließlich durch Fehlbedienung, Missachtung erkennbarer Warnungen, fehlende Datensicherung, ungeeignete oder nicht unterstützte Systeme, defekte Hardware, unsichere Zugangsdaten, Schadsoftware, Angriffe Dritter oder fehlerhafte Drittprogramme verursacht werden.
5. Der Anbieter haftet nicht für Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit fremder Geräte, Betriebssysteme, Netzwerke, Router, Firewalls, Internetzugänge, Paddle-, PayPal- oder sonstiger Dienste Dritter. Dies gilt nicht, soweit eine vom Anbieter zu vertretende Pflichtverletzung mitursächlich ist.
6. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Betriebsunterbrechungen ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht oder zwingende Haftung vorliegt.
7. Mitwirkendes Verschulden, insbesondere eine unterlassene angemessene Datensicherung, wird nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.
8. Die Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
25. Keine technischen Garantien
1. Soweit nicht ausdrücklich als Garantie bezeichnet, übernimmt der Anbieter insbesondere keine Garantie für:
• eine bestimmte Geschwindigkeit oder Übertragungsdauer;
• eine bestimmte P2P- oder Relay-Quote;
• eine dauerhafte Remote-Verbindung;
• Wiederaufnahme oder Wiederherstellung;
• dauerhaften Erhalt im temporären Papierkorb;
• Erkennung sämtlicher Übertragungs-, Speicher-, Bedien- oder Inhaltsfehler;
• Schadsoftwarefreiheit von Nutzerdateien;
• Kompatibilität mit nicht ausdrücklich unterstützten Systemen;
• Eignung für einen nicht ausdrücklich vereinbarten besonderen Zweck.
2. Zwingende gesetzliche Rechte und Ansprüche wegen einer ausdrücklich vereinbarten Beschaffenheit bleiben unberührt.
25a. KI-Transparenz
1. Bei Softwareentwicklung, Dokumentation und Medienproduktion wurden KI-gestützte Werkzeuge als Arbeitsmittel eingesetzt. Dies macht die Software nicht allein deshalb zu einem KI-System. Der Anbieter bleibt für Prüfung, Freigabe, Rechtekette, Sicherheit und Richtigkeit seiner ausgelieferten Ergebnisse verantwortlich.
2. Öffentlich bereitgestellte, maßgeblich KI-erzeugte oder KI-manipulierte Bilder, Audios, Videos oder Texte werden ab dem 2. August 2026 nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 und den jeweils anwendbaren Leitlinien gekennzeichnet. Bei offensichtlich künstlerischen, kreativen oder fiktionalen Medien kann die Kennzeichnung in einer angemessenen Form erfolgen, die Darstellung und Nutzung nicht unnötig beeinträchtigt.
25b. Cybersecurity und Cyber Resilience Act
1. Der Anbieter betreibt einen Prozess für sichere Entwicklung, Schwachstellenbehandlung, Sicherheitsaktualisierungen und koordinierte Offenlegung. Gesetzlich erforderliche Sicherheitsaktualisierungen bleiben kostenlos und werden mindestens während des gesetzlichen Supportzeitraums bereitgestellt.
2. Nach der Verordnung (EU) 2024/2847 ist grundsätzlich ein Supportzeitraum von mindestens fünf Jahren festzulegen, soweit die erwartete Nutzungsdauer nicht zulässigerweise kürzer dokumentiert ist. Sicherheitsaktualisierungen werden nach Maßgabe der Verordnung mindestens zehn Jahre oder für den verbleibenden Supportzeitraum – je nachdem, welcher Zeitraum länger ist – zugänglich gehalten.
3. Die gesetzlichen Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle gelten ab dem 11. September 2026; die weiteren Hauptpflichten grundsätzlich ab dem 11. Dezember 2027. Erforderliche Meldungen an ENISA, zuständige CSIRTs oder Behörden bleiben zulässig und verpflichtend.
4. Der Anbieter führt die nach der Cyberresilienz-Verordnung erforderliche produktbezogene Risikobewertung, technische Dokumentation, Komponenten- und Abhängigkeitsübersicht, Schwachstellenbehandlung, Supportzeitraum-, Konformitäts- und Kennzeichnungsunterlagen nach den jeweils geltenden Übergangsfristen. Sicherheitsmeldungen werden unter support@glassdesktopbox.com entgegengenommen. Gesetzlich erforderliche Sicherheitsaktualisierungen werden während des bekannt gegebenen Unterstützungszeitraums kostenfrei bereitgestellt.
25c. Barrierefreiheit der elektronischen Geschäftsverkehrsdienstleistung
1. Der Anbieter gestaltet die elektronischen Geschäftsverkehrsdienstleistungen von Glass Desktop Box™ unabhängig von einer etwaigen Kleinstunternehmerausnahme nach den anwendbaren Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und der Barrierefreiheitsstärkungsverordnung (BFSGV). Dazu zählen insbesondere Produktinformation, Tarifvergleich, Bestellung, Paddle Checkout, Vertragsbestätigung, Download, Lizenzverwaltung, Widerruf, Kündigung, Erstattungsanfrage und digitaler Support.
2. Allgemeine Beschreibung: Kunden informieren sich auf glassdesktopbox.com über die Software, wählen eine Lizenzstufe, prüfen Preis und Laufzeit, schließen die Bestellung über den eingebundenen Paddle Checkout ab, erhalten Bestätigung und Lizenz elektronisch und können danach Download, Aktivierung und die vertraglich vorgesehenen Online-Funktionen nutzen. Kündigung, Widerruf, Erstattung und Support sind über dauerhaft erreichbare digitale Wege zugänglich.
3. Für die Durchführung erforderliche Erläuterung: Alle wesentlichen Bestellinformationen werden vor Abgabe der zahlungspflichtigen Erklärung in Textform angezeigt. Eingabefelder, Schaltflächen, Fehlermeldungen, Bestätigungen, Authentifizierungs-, Sicherheits- und Zahlungsfunktionen sollen wahrnehmbar, per Tastatur bedienbar, verständlich und mit gebräuchlichen assistiven Technologien robust nutzbar sein. Zeitkritische Schritte werden vermieden oder verständlich angekündigt; Fehler können vor Absendung erkannt und berichtigt werden.
4. Zur barrierefreien Ausgestaltung gehören insbesondere semantische Überschriften und Beschriftungen, nachvollziehbare Fokusreihenfolge und sichtbare Fokuszustände, ausreichende Kontraste, Textvergrößerung, alternative Texte für informative Bilder, Untertitel oder Textalternativen für relevante Videos, eine nicht ausschließlich farbliche Informationsvermittlung, verständliche Status- und Fehlermeldungen, Rücksicht auf reduzierte Bewegung sowie eine an unterschiedliche Bildschirmgrößen angepasste Darstellung. Die konkrete technische Umsetzung wird bei wesentlichen Änderungen erneut geprüft.
5. Anerkannte technische Regeln, insbesondere die einschlägigen Teile der EN 301 549 und die Web Content Accessibility Guidelines in den gesetzlich maßgeblichen Konformitätsstufen, dienen als Prüf- und Umsetzungsrahmen, soweit sie auf die jeweilige Funktion anwendbar sind. Eine weitergehende Beschaffenheitsgarantie wird dadurch nicht begründet; zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
6. Barrieren können an support@glassdesktopbox.com mit dem Betreff „Barrierefreiheit“ gemeldet werden. Hilfreich sind die betroffene Seite oder Funktion, eine kurze Beschreibung, verwendetes Betriebssystem und Browser sowie – freiwillig – Angaben zur eingesetzten assistiven Technik. Der Anbieter prüft die Meldung, bestätigt den Eingang und stellt nach Möglichkeit eine zugängliche Alternative oder Abhilfe bereit.
7. Zuständige Marktüberwachungsbehörde ist die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen – Anstalt öffentlichen Rechts (MLBF AöR), Carl-Miller-Straße 6, 39112 Magdeburg, Telefon +49 391 289 230 23, E-Mail kontakt@mlbf-barrierefrei.de, https://www.mlbf-barrierefrei.de/ ↗.
8. Diese Information wird in einem barrierefreien, deutlich wahrnehmbaren Format bereitgestellt und bei Änderungen der Dienstleistung, der gesetzlichen Anforderungen oder der zuständigen Behörde aktualisiert.
26. Datenschutz und Dienstleister
1. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der gesonderten Datenschutzerklärung verarbeitet.
2. Für Lizenzierung, Aktivierung, Zahlungsabwicklung, Verbindungsanbahnung, Remote-Sitzungen und Relay können externe Dienstleister eingesetzt werden.
3. Zu den vorgesehenen Dienstleistern gehören insbesondere Paddle und PayPal für Zahlungsfunktionen sowie Hetzner für technische Serverinfrastruktur. Rollen, Datenkategorien, Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger und Speicherdauern ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
4. Der Anbieter speichert keine vollständigen Kreditkartennummern, Kartenprüfnummern, PayPal-Passwörter oder Bankzugangsdaten. Die Zahlungsabwicklung erfolgt innerhalb von Paddle Checkout; PayPal kann dort als Zahlungsart ausgewählt werden.
5. Für Geschäftskunden wird, soweit erforderlich, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten.
6. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung ist unter https://glassdesktopbox.com/privacy ↗ abrufbar.
7. Vollständige Zahlungsinstrumente werden nicht über eigene Formulare, Serverprotokolle oder Analysedienste verarbeitet. Die Website übergibt nur die zur Eröffnung und Zuordnung des Paddle Checkouts erforderlichen Produkt-, Preis-, Sprache-, Transaktions- und Kundenreferenzen.
27. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für eine Verzögerung oder Nichterfüllung, soweit diese auf einem außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegenden Ereignis beruht, dessen Folgen trotz angemessener Maßnahmen nicht verhindert werden konnten. Dazu können insbesondere Naturereignisse, großflächige Strom- oder Netzausfälle, behördliche Maßnahmen, Krieg, Arbeitskämpfe und erhebliche Ausfälle allgemeiner Internetinfrastruktur gehören. Bereits fällige Zahlungspflichten und zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
28. Änderungen dieser AGB und Preise
1. Für einen Vertrag gilt grundsätzlich die bei Vertragsschluss wirksam einbezogene Fassung.
2. Änderungen während einer laufenden Vertragsdauer erfolgen nur bei sachlichem Grund und nur, soweit das vertragliche Gleichgewicht nicht unangemessen zulasten des Kunden verändert wird.
3. Wesentliche Änderungen werden rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger mitgeteilt. Soweit erforderlich, wird eine Zustimmung eingeholt oder ein Kündigungsrecht eingeräumt.
4. Schweigen gilt nur dann als Zustimmung, wenn dies gesetzlich zulässig, ausdrücklich vereinbart und der Kunde auf Bedeutung, Frist und Widerspruchsmöglichkeit besonders hingewiesen wurde.
Preisänderungen ändern deinen bereits bezahlten Kauf nicht rückwirkend. Bei einem freiwilligen neuen Kauf siehst du den dafür geltenden Gesamtpreis vor der Bestellung. Es erfolgt keine automatische Verlängerung oder Folgeabbuchung.
29. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
2. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
3. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
4. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
30. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Gesetzliche Informationspflichten nach Entstehen einer nicht beigelegten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.
31. Vertragssprache und Übersetzungen
1. Die deutsche Fassung ist die maßgebliche Ausgangsfassung.
2. Die bei Vertragsschluss angezeigte Sprachfassung wird dem Kunden dauerhaft zugänglich gemacht.
3. Übersetzungen müssen den Inhalt der deutschen Ausgangsfassung zutreffend wiedergeben. Zwingende Transparenz- und Verbraucherschutzrechte dürfen durch einen pauschalen Sprachvorrang nicht eingeschränkt werden.
32. Schlussbestimmungen
1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
2. Eine unwirksame Klausel wird nicht automatisch durch eine wirtschaftlich möglichst ähnliche Regelung ersetzt, soweit eine solche geltungserhaltende Reduktion gesetzlich unzulässig ist.
3. Die Nichtausübung eines Rechts stellt keinen dauerhaften Verzicht dar.
4. Vertragliche Erklärungen dürfen mindestens in Textform abgegeben werden, soweit keine strengere gesetzliche Form vorgeschrieben ist.
Relay-Kontingent und Zählweise
Light enthält 1 GB, Starter 5 GB und ProBox 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat. ProBox Duo enthält zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 25 GB, kein gemeinsames Kontingent. Direkte P2P-Übertragungen verbrauchen dieses Volumen nicht; ihre Verfügbarkeit hängt von den technischen Verbindungsbedingungen ab. Light und Starter teilen Dateien browserbasiert; ProBox und ProBox Duo ermöglichen zusätzlich gemeinsame Boxen auf den jeweiligen Desktops. Dafür benötigen alle Beteiligten eine ProBox-Lizenz. Alle vier Tarife erlauben private und gewerbliche Nutzung.
ProBox und ProBox Duo sind jeweils als Standard- oder XXL-Variante wählbar. Standard enthält 25 GB Relay-Dateiaustauschvolumen pro Monat je Lizenz; XXL enthält 50 GB. ProBox XXL kostet einmalig 99,00 € netto für eine Lizenz, ProBox Duo XXL einmalig 169,00 € netto für zwei unabhängige Lizenzen mit jeweils 50 GB – kein gemeinsamer 100-GB-Pool. Das sind die Gesamtpreise der jeweiligen XXL-Variante vor Steuern, keine Aufpreise auf Standard. Für XXL gelten dieselben zwölf Monate ab erster erfolgreicher Aktivierung je Lizenz, lokalen Nutzungsrechte und übrigen Bedingungen wie für den jeweiligen Basistarif. Die Auswahl wird vor dem Kauf angezeigt. Diese Auswahl ändert keine bestehenden Verträge und begründet keinen automatischen Wechsel oder anteiligen Upgrade-Anspruch.
Regionale Verbindungsinfrastruktur und Drittlandverarbeitung
Der Anbieter unterhält neben der deutschen Standardregion einen isolierten regionalen Datenknoten in Ashburn, Virginia, USA. Dieser kann nach gesonderter technischer und rechtlicher Freigabe ausschließlich für Signalisierung, STUN/TURN, verschlüsselte HTTPS-Tunnel beziehungsweise Notfall-Relays, kurzlebigen Sitzungszustand und datensparsame regionale Betriebsaggregate eingesetzt werden. Website, Downloads, Updates, Paddle-Checkout und -Webhooks, Lizenz- und Vertragsausstellung, die schreibbare Commerce-/Lizenzdatenbank sowie E-Mail-Versand bleiben zentral und werden nicht auf diesem US-Knoten gespeichert.
Deutschland bleibt die Standardregion; eine öffentliche technische Erreichbarkeit des US-Knotens bewirkt keine automatische Kundenzuweisung. Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss dokumentierte Region und die versionierte Leistungsbeschreibung. Eine spätere wesentliche Änderung des Verarbeitungsorts wird nicht rückwirkend unterstellt, sondern vor ihrer Anwendung transparent mitgeteilt und, soweit rechtlich oder vertraglich erforderlich, einer erneuten Zustimmung oder Vertragsänderung unterworfen. Bestimmte Latenzen oder eine erfolgreiche direkte P2P-Verbindung werden nicht garantiert.
16b. Manuelle Kontrolle, Sprachen und Übertragungen
Ja. Der Nutzer entscheidet selbst, welche Dateien und Ordner einer Desktop Box zugeordnet, verschoben, entfernt oder für andere Personen freigegeben werden. Glass Desktop Box nimmt keine autonome, KI-basierte oder inhaltsbasierte Klassifizierung, Umordnung oder Freigabe von Nutzerdateien vor. Technisch erforderliche Hintergrundprozesse, insbesondere Wiederherstellung, Synchronisierung, Lizenzprüfung und Updateprüfung, bleiben hiervon unberührt.
Ja. Die Benutzeroberfläche, Hilfetexte und Rechtstexte von Glass Desktop Box sind in 16 Sprachen verfügbar.
Nein. Übertragungsbeginn, Geschwindigkeit, Stabilität und Dauer können erheblich variieren. Maßgeblich sind insbesondere Geräte- und Datenträgerleistung, Dateizahl und -größe, Upload- und Downloadbandbreite, Latenz, Paketverlust, Netzauslastung, Router, NAT, Firewalls, VPN, Mobilfunk, Sicherheitssoftware, Gegenstelle sowie der verfügbare P2P- oder Relay-Verbindungsweg. Eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit, Startzeit oder Übertragungsdauer und eine jederzeit erfolgreiche oder unterbrechungsfreie Übertragung werden nicht zugesagt. Zwingende gesetzliche Gewährleistungs-, Verbraucher- und Haftungsrechte sowie Ansprüche wegen einer ausdrücklich vereinbarten Beschaffenheit oder einer vom Anbieter zu vertretenden Pflichtverletzung bleiben unberührt.
Tutorials, FAQ und externe Inhalte
Tutorials, FAQ, Hilfeartikel und sonstige Informationsangebote dienen der allgemeinen Unterstützung bei der Nutzung der Software. Sie stellen keine individuelle Beratung und keine über die jeweilige Produktbeschreibung, das konkrete Angebot oder die EULA hinausgehende Garantie für bestimmte Funktionen oder Ergebnisse dar.
Soweit auf Inhalte externer Anbieter, insbesondere YouTube, verwiesen wird, gelten für deren Nutzung zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Gesetzliche Gewährleistungs-, Haftungs- und Verbraucherrechte bleiben unberührt.
33. Kontakt
Michael Hans-Josef Höhne, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Rangsdorfer Software Company“
Einzelunternehmen
Akazienweg 13
15834 Rangsdorf
Deutschland
E-Mail: support@glassdesktopbox.com
Website: https://glassdesktopbox.com ↗