Rechtliches · Deutschland

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Letzte Fassung – Stand: 31. August 2026

Offizielle deutsche Vertrags- und Rechtsfassung für Glass Desktop Box™. Für Fragen erreiche uns unter support@glassdesktopbox.com.

Glass Desktop Box™

Anbieter und Vertragspartner für die Lizenzierung und die vom Anbieter selbst erbrachten Leistungen ist:

Michael Höhne, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Rangsdorfer Software Company“

Einzelunternehmen

Akazienweg 13

15834 Rangsdorf

Deutschland

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE427294876

Wirtschafts-Identifikationsnummer gemäß § 139c AO: DE427294876-00001

E-Mail: support@glassdesktopbox.com

Website: https://glassdesktopbox.com

1. Geltungsbereich

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge über den Erwerb, die zeitlich befristete Nutzung und die Bereitstellung von Glass Desktop Box™ einschließlich zugehöriger Lizenz-, Aktivierungs-, Update-, Remote-, Signalisierungs- und Relay-Dienste.

2. Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

3. Abweichende Bedingungen eines Unternehmers gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

4. Wer einen Vertrag im Namen eines Unternehmens oder einer anderen Person abschließt, versichert, hierzu vertretungsberechtigt zu sein.

5. Der Vertragsschluss setzt Geschäftsfähigkeit voraus. Minderjährige dürfen kostenpflichtige Verträge nur mit wirksamer Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter abschließen.

2. Vertragsdokumente und Rangfolge

1. Für den Vertrag gelten in folgender Rangfolge:

• individuelle Vereinbarungen;

• Bestellung und Bestellbestätigung;

• die bei Vertragsschluss angezeigte Leistungsbeschreibung der Lizenzstufe;

• diese AGB;

• der Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA);

• Benutzerdokumentation und Sicherheitshinweise.

2. Gesetzlich erforderliche Datenschutzinformationen, Widerrufsbelehrungen und Einwilligungen gelten ergänzend nach ihrem jeweiligen Regelungsgegenstand.

3. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor vorformulierten Vertragsbedingungen.

4. Der Anbieter speichert die für den Vertrag maßgebliche Fassung der Vertragsunterlagen. Verbraucher erhalten die Vertragsbestätigung und die erforderlichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail.

3. Vertragsgegenstand

1. Glass Desktop Box™ ist eine Desktop-Software zur visuellen Organisation von Dateien, Ordnern, Verknüpfungen, Notizen und unterstützten Arbeitsbereichen. Je nach Lizenzstufe können Remote-Einladungen, browserbasierte Übertragungen, gemeinsame Remote-Arbeitsbereiche und weitere Funktionen enthalten sein.

2. Der konkrete und geschuldete Funktionsumfang ergibt sich ausschließlich aus der bei Vertragsschluss angezeigten und anschließend dauerhaft bereitgestellten Leistungsbeschreibung.

3. Allgemeine Werbeaussagen, Vorschaubilder, Videos, Roadmaps und Entwicklungsankündigungen begründen keine selbstständige Garantie.

4. Die Software ist kein Cloudspeicher-, Backup-, Antiviren-, Archivierungs- oder Notfallwiederherstellungsdienst.

5. Ein Anspruch auf noch nicht veröffentlichte Funktionen, bestimmte zukünftige Versionen oder eine bestimmte Weiterentwicklung besteht nicht.

4. Produkte, Lizenzstufen und Leistungsbeschreibung

Maßgeblich ist die vor Abgabe der Bestellung angezeigte, versionierte und mit der Bestellung archivierte Leistungsbeschreibung. Enthalten sind insbesondere Tarif, Preis und Steuern, Abrechnung, Gerätezahl, Kontingente, Funktionsmatrix, Systemanforderungen, technische Grenzwerte, Medien- und Sprachumfang sowie Verfügbarkeit. Spätere Änderungen der Website ändern bereits geschlossene Verträge nicht.

Die technische Implementierung oder Infrastruktur darf aus einem sachlichen Grund – insbesondere Sicherheit, Datenschutz, Stabilität, Kompatibilität oder Leistung – ohne zusätzliche Kosten angepasst werden, sofern vereinbarte Kernfunktionen nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Zwingende Rechte, insbesondere bei Änderungen digitaler Produkte, bleiben unberührt.

4a. Desktop Experiences, Animationen und Teilen

1. Desktop Experiences sind vorkonfigurierte Kombinationen aus Hintergrund, Box-Anordnung, Farben, Transparenzen, Bildern und gegebenenfalls Animationen. Sie sind ein anpassbarer Ausgangszustand und kein starres Bild. Bestehende Nutzerboxen und Inhalte dürfen nur nach ausdrücklicher Auswahl geändert, ergänzt oder umgestaltet werden.

2. Mitgelieferte Desktop Experiences und Animationen sind im Umfang der jeweiligen Leistungsbeschreibung enthalten. Eigene Bilder und Videos können lokal verwendet werden, soweit die Software dies unterstützt und der Kunde die erforderlichen Rechte besitzt.

3. Die offizielle Teilen-Funktion steht nur für vom Anbieter dafür freigegebene mitgelieferte Experiences und Animationen zur Verfügung. Sie erzeugt einen Link zu einer offiziellen Produktseite. Eigene Nutzerbilder und -videos werden nicht mit Glass-Desktop-Box-Branding versehen und nicht über diese Funktion vermarktet oder veröffentlicht.

4. Bei einer ProBox-Sitzung können mitgelieferte Animationen über Kennung, Abspielgeschwindigkeit und Loop-Modus synchronisiert werden. Die Videodatei wird nicht übertragen; jeder Teilnehmer nutzt die in seiner kompatiblen Vollversion vorhandene Datei. Eigene Videos werden nicht an andere Teilnehmer gestreamt oder synchronisiert. Der Host erhält hierzu einen deutlichen Hinweis.

5. Plattformen und Drittanbieter können ihre Freigabeoberflächen, URLs, Zugangsbedingungen oder Verfügbarkeit ändern. Ein Anspruch auf eine bestimmte Social-Media-Plattform besteht nicht. Direkte API-Integrationen, Kontozugriffe oder automatische Veröffentlichungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung genannt sind.

6. Die mitgelieferten Videoanimationen werden überwiegend mit einer Quellauflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) bereitgestellt; einzelne Animationen können abweichende Abmessungen besitzen. Mitgelieferte statische Bilder haben medienabhängige Abmessungen. Soweit eine konkrete Produktbeschreibung nicht ausdrücklich etwas anderes ausweist, wird keine einheitliche Full-HD- (1080p), 2K- oder 4K-Qualität für sämtliche mitgelieferten Medien geschuldet.

7. Für die animierte Desktop-Wiedergabe decodiert die Software die mitgelieferte Originalvideodatei und skaliert die gerenderten Einzelbilder auf die Zielgröße des ausgewählten Monitors. Eine Skalierung auf eine höher auflösende Anzeige fügt keine zusätzlichen Quelldetails hinzu und kann deshalb weicher oder pixeliger wirken; bei abweichenden Seitenverhältnissen können außerdem Randbereiche beschnitten werden.

8. In der aktuellen Produktfassung verarbeitet die Software mitgelieferte Videoanimationen mit 12 Bildern pro Sekunde und höchstens 120 decodierten Einzelbildern je Wiedergabesequenz. Animierte Box-Hintergründe verwenden ressourcenschonende Arbeitsbilder mit 960 Pixeln Breite. Diese beabsichtigte Verarbeitung kann Detailgrad und Flüssigkeit gegenüber der Quelldatei verringern. Das sichtbare Ergebnis hängt außerdem von Hardware, Grafiktreibern, Monitorauflösung sowie Anzahl und Größe gleichzeitig animierter Flächen ab.

9. Die Qualität eigener Bilder und Videos des Nutzers richtet sich nach der jeweiligen Quelldatei. Zwingende gesetzliche Rechte und eine für ein bestimmtes Produkt oder Medium ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheit bleiben unberührt.

5. Systemanforderungen und Mitwirkung

Mindestanforderungen unter Windows sind Windows 11 (64-Bit), ein Vierkernprozessor mit mindestens 2,0 GHz, 8 GB RAM, eine DirectX-12-kompatible Grafikeinheit mit aktuellem Treiber, 1280 × 720 Pixel und mindestens 5 GB freier Speicher auf dem Windows-Systemlaufwerk. Eine HDD ist technisch möglich. Empfohlen werden ein aktuelles Windows 11, Intel Core i5 ab der 8. Generation, AMD Ryzen 5 oder vergleichbar, 16 GB RAM, Intel UHD 630 oder leistungsfähiger, Full HD oder höher, eine SSD und dauerhaft mindestens 10 GB freier Speicher. Lokale Boxen funktionieren ohne Internet; Aktivierung, HTTPS-, ProBox- und Updatefunktionen benötigen eine Verbindung.

Ja. Die genannten 5 beziehungsweise 10 GB betreffen nur Anwendung, Animationen, Updates und Zwischenspeicher. Für Dateiübertragungen, ProBox-Arbeitskopien und Wiederherstellungen muss zusätzlich genügend Platz für die Benutzerdateien vorhanden sein. Als sichere Orientierung sollte mindestens das Doppelte der größten gleichzeitig bearbeiteten oder übertragenen Datei frei sein; bei einer 10-GB-Datei also zusätzlich mindestens 20 GB.

Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss veröffentlichten Systemanforderungen unter https://glassdesktopbox.com/de/faq#system-requirements. Spätere Änderungen gelten nicht rückwirkend für bereits geschlossene Verträge. Zwingende gesetzliche Gewährleistungs- und Vertragsmäßigkeitsrechte bleiben unberührt.

Glass Desktop Box wird ausschließlich als Desktop-Anwendung für die in der Leistungsbeschreibung und den Systemanforderungen ausdrücklich genannten Desktop-Betriebssysteme bereitgestellt. Die mobile Nutzbarkeit der Website, des Kundenbereichs, der Dokumentation oder des Supports bedeutet nicht, dass die Anwendung auf Smartphones oder Tablets verfügbar oder lauffähig ist. Android, iOS, iPadOS und andere mobile Betriebssysteme werden nicht unterstützt, sofern der Anbieter eine mobile Version nicht künftig ausdrücklich als Vertragsleistung veröffentlicht.

1. Unterstützte Betriebssysteme und Versionen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung. Eine bloße technische Ausführbarkeit auf einem anderen System begründet keine zugesicherte Kompatibilität.

2. Der Kunde ist für eine geeignete Einsatzumgebung verantwortlich. Dazu gehören insbesondere:

• unterstützte und ausreichend aktuelle Betriebssysteme;

• ausreichender Speicherplatz und funktionsfähige Speichermedien;

• geeignete Internet- und Netzwerkverbindungen für Online- und Remote-Funktionen;

• erforderliche Zugriffsrechte;

• aktuelle Sicherheitsmaßnahmen;

• unabhängige Sicherung wichtiger Dateien.

3. Störungen durch Endgeräte, Datenträger, Router, Firewalls, VPN, Mobilfunk, Sicherheitssoftware, fremde Programme oder Dienste Dritter liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.

4. Der Kunde muss angezeigte Warn-, Sicherheits-, Fortschritts- und Bestätigungsmeldungen beachten.

5a. Technische Dokumentation, FAQ und Bedienhinweise

Die zu Glass Desktop Box™ bereitgestellten FAQ, Bedien-, Sicherheits-, Datei-, Wiederherstellungs- und Remote-Hinweise bilden die technische Benutzerdokumentation. Sie sind unter https://glassdesktopbox.com/de/faq sowie über die in der Software vorgesehenen Hilfewege zugänglich.

Nutzer müssen die für ihre Verwendung einschlägigen Hinweise vor der ersten Nutzung und insbesondere vor Datei-, Freigabe-, Übertragungs-, Wiederherstellungs- und Remote-Funktionen sorgfältig lesen. Eindeutig als Warn-, Sicherheits- oder Wiederherstellungshinweise gekennzeichnete Vorgaben sind zu beachten.

Die FAQ erläutern die Bedienung und können fortlaufend redaktionell oder technisch aktualisiert werden. Sie ändern den vereinbarten Funktionsumfang oder diese Bedingungen nicht rückwirkend. Soweit ein Hinweis verbindlicher Vertragsbestandteil sein soll, ist die bei Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellte oder einer bestimmten Programmversion eindeutig zugeordnete Fassung maßgeblich. Bei Widersprüchen gehen individuelle Vereinbarungen, Bestellung, Leistungsbeschreibung, AGB, EULA und unmittelbar in der Software angezeigte Warn- und Sicherheitshinweise vor.

Eine Nichtbeachtung kann nur nach den gesetzlichen Vorschriften und nur insoweit berücksichtigt werden, wie sie für einen Schaden oder eine Störung ursächlich war und vom Nutzer zu vertreten ist. Gesetzliche Mängel-, Gewährleistungs-, Haftungs- und Verbraucherrechte sowie zwingende Produkthaftung werden weder ausgeschlossen noch eingeschränkt.

6. Testphase

1. Soweit auf der Bestell- oder Downloadseite angeboten, kann Glass Desktop Box™ für 21 Tage unentgeltlich getestet werden.

2. Für den Beginn einer Testphase ist nach der derzeitigen Produktbeschreibung keine Kreditkarte erforderlich.

3. Der während der Testphase verfügbare Funktionsumfang ergibt sich aus der dazugehörigen Leistungsbeschreibung.

4. Die Testphase endet automatisch, ohne dass allein dadurch eine Zahlungspflicht entsteht. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt nur durch einen gesonderten Bestellvorgang zustande.

5. Der Anbieter darf wiederholte oder missbräuchlich erlangte Testphasen verhindern.

7. Angebot und Vertragsschluss

1. Produktdarstellungen auf der Website sind grundsätzlich noch kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

2. Vor Abgabe seiner Bestellung werden dem Kunden insbesondere Produkt, Lizenzstufe, Laufzeit, Gesamtpreis, Steuern, Zahlungsart und gegebenenfalls Verlängerungsbedingungen angezeigt.

3. Der Kunde gibt durch Betätigung der eindeutig zahlungspflichtig beschrifteten Bestellschaltfläche ein verbindliches Angebot ab.

4. Der Vertrag kommt durch Bestellbestätigung, erfolgreiche Zahlungsbestätigung, Bereitstellung des Lizenzschlüssels oder Freischaltung der Lizenz zustande – je nachdem, welches Ereignis zuerst ausdrücklich als Annahme erklärt wird.

5. Der Anbieter darf Bestellungen aus sachlichem Grund ablehnen, insbesondere bei fehlgeschlagener Zahlungsautorisierung, begründetem Betrugsverdacht, Sanktionsverstößen oder erkennbar falschen Bestelldaten.

6. Der Kunde ist verpflichtet, vollständige und richtige Bestell- und Kontaktdaten anzugeben.

7a. Elektronischer Vertragsschluss und digitale Verbraucherprodukte

1. Für Bestellungen über die Website gelten insbesondere §§ 312f, 312i und 312j BGB. Für Verbraucherverträge über die Software und die zugehörigen digitalen Dienste gelten ergänzend die zwingenden Vorschriften über digitale Produkte gemäß §§ 327 ff. BGB. Diese gesetzlichen Rechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

2. Bevor der Kunde eine zahlungspflichtige Bestellung abgibt, werden ihm die wesentlichen Produkteigenschaften, die gewählte Lizenzstufe, Laufzeit und Verlängerungsbedingungen, Gesamtpreis einschließlich Steuern, akzeptierte Zahlungsmittel, gegebenenfalls bestehende Liefer- oder Nutzungsbeschränkungen sowie die maßgeblichen System-, Kompatibilitäts- und Funktionsangaben klar und hervorgehoben angezeigt. Der Bestellablauf zeigt die technischen Schritte bis zum Vertragsschluss. Eingabefehler können vor Abgabe der Bestellung über angemessene, wirksame und zugängliche Korrekturmöglichkeiten erkannt und berichtigt werden.

3. Eine zahlungspflichtige Bestellung wird nur über eine eindeutig mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder gleichwertig beschriftete Schaltfläche ausgelöst. Der Zugang der Bestellung wird unverzüglich elektronisch bestätigt. Die Vertragsbestätigung wird innerhalb der gesetzlichen Frist auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt und enthält oder verweist dauerhaft auf den Vertragsinhalt, die einbezogenen Bedingungen, Verbraucherinformationen und gegebenenfalls die gesonderten Erklärungen zum Beginn der Ausführung und zum Widerrufsrecht.

4. Die maßgeblichen AGB, die EULA, die Leistungs- und Tarifbeschreibung sowie die vorgeschriebenen Verbraucherinformationen können spätestens bei Vertragsschluss abgerufen, heruntergeladen und in wiedergabefähiger Form gespeichert werden. Die für den Vertrag maßgebliche Sprach- und Dokumentfassung wird gespeichert und dem Kunden mit der Vertragsbestätigung dauerhaft zugänglich gemacht.

5. Soweit keine abweichende Bereitstellungszeit vereinbart ist, wird das digitale Produkt nach Vertragsschluss gemäß § 327b BGB unverzüglich bereitgestellt. Es muss während des maßgeblichen Zeitraums den subjektiven und objektiven Anforderungen sowie den Integrationsanforderungen der §§ 327d bis 327g BGB entsprechen. Erforderliche Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen werden während des gesetzlichen Zeitraums bereitgestellt; der Verbraucher wird über ihre Verfügbarkeit und die Folgen einer Nichtinstallation verständlich informiert.

6. Bei einem Produktmangel stehen Verbrauchern die gesetzlichen Rechte aus §§ 327i ff. BGB zu. Nacherfüllung erfolgt nach § 327l BGB innerhalb angemessener Frist, ohne erhebliche Unannehmlichkeiten und ohne die gesetzlich vom Anbieter zu tragenden Kosten. Vertragsbeendigung, Minderung und Schadensersatz richten sich insbesondere nach §§ 327m ff. BGB. Änderungen eines fortlaufend bereitgestellten digitalen Produkts erfolgen nur unter den Voraussetzungen des § 327r BGB, insbesondere aus einem vertraglich vorgesehenen triftigen Grund, ohne zusätzliche Kosten und mit klarer Information; soweit gesetzlich erforderlich, wird auf einem dauerhaften Datenträger vorab informiert und auf ein bestehendes Beendigungsrecht hingewiesen.

7b. Beweissicherer Checkout und Vertragsnachweis

Unmittelbar vor der Bestellung müssen Produkt und Tarif, Bruttopreis, Steuer und Abrechnungszeitraum, die versionierte Leistungsbeschreibung, EULA, AGB, Widerrufsbelehrung und die dauerhafte Gerätebindung abrufbar und speicherbar sein.

EULA, AGB, Leistungsbeschreibung und Gerätebindung werden über eine gesonderte, nicht vorangekreuzte Pflichtbestätigung einbezogen. Die Datenschutzerklärung wird zur Kenntnis bereitgestellt; sie ist keine erzwungene Einwilligung. Eine Einwilligung in Marketing ist davon getrennt, freiwillig und jederzeit für die Zukunft widerrufbar.

Für eine Bereitstellung digitaler Inhalte vor Ablauf der Widerrufsfrist wird eine zusätzliche ausdrückliche Erklärung zum vorzeitigen Leistungsbeginn und zur Kenntnis vom möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts eingeholt. Eine allgemeine Vertragsbestätigung ersetzt diese gesonderte Erklärung nicht.

Nach Vertragsschluss erhält der Kunde auf einem dauerhaften Datenträger die tatsächlich vereinbarten Dokumentfassungen und Erklärungen. Der Bestellnachweis umfasst Transaktions-ID, Sprache, UTC-Zeitpunkt, Dokumentversionen, SHA-256-Prüfsummen und die einzelnen Zustimmungsereignisse; Benutzerdateien oder Dateiinhalte werden hierfür nicht verarbeitet.

Vor der zahlungspflichtigen Bestellung muss besonders deutlich und gesondert bestätigt werden: „Ich habe verstanden, dass jeder Geräteplatz dauerhaft an den zuerst aktivierten Computer gebunden ist und keinen regulären Gerätewechsel oder Ersatzgeräteplatz beinhaltet.“

8. Verkauf über Paddle

1. Erfolgt der Kauf über einen Paddle-Checkout, ist die im Checkout bezeichnete Paddle-Gesellschaft nach den dort einbezogenen Käuferbedingungen Merchant of Record und Wiederverkäufer für den konkreten Kauf. Paddle ist insbesondere für Checkout, Zahlungseinzug, Rechnungsstellung, Steuerberechnung, Rückbuchungen und die von Paddle geschuldeten Erstattungsabläufe verantwortlich.

2. Michael Höhne, handelnd unter Rangsdorfer Software Company, bleibt Hersteller beziehungsweise Anbieter der Software, Lizenzgeber nach der EULA und Ansprechpartner für Produktfunktion, technische Bereitstellung und Produktsupport. Paddle übernimmt als Merchant of Record die im Checkout ausgewiesenen Pflichten der konkreten Transaktion, insbesondere Zahlung, Steuerberechnung, Rechnung, Erstattung und Rückbuchung. Die Bestellbestätigung weist die jeweilige Rollenverteilung aus.

3. Der Kunde erhält vor Bestellung Zugang zu den maßgeblichen Paddle Buyer Terms, Datenschutzhinweisen, Gesamtpreisen, Steuerangaben, Laufzeit- und Verlängerungsbedingungen. Maßgeblich ist die im Checkout tatsächlich benannte Paddle-Gesellschaft; eine andere Gesellschaft darf in diesen AGB nicht pauschal behauptet werden.

4. Gesetzliche Verbraucherrechte können nicht allein durch die Merchant-of-Record-Rolle auf Paddle verlagert oder eingeschränkt werden. Kündigung, Widerruf und Erstattung müssen über einen rechtlich wirksamen, dauerhaft erreichbaren Weg zum jeweils verantwortlichen Vertragspartner geführt und bestätigt werden. Der Anbieter unterstützt den Kunden bei der Zuordnung von Produkt- und Zahlungsanliegen.

5. Der Kauf erfolgt über Paddle Checkout als Inline- oder Overlay-Checkout. Maßgeblich sind die unmittelbar vor Bestellung angezeigte Paddle-Gesellschaft, die Paddle Buyer Terms, die Datenschutzinformationen, der Gesamtpreis, die Steuerangaben sowie bei Abonnements Laufzeit und Verlängerungsbedingungen. Produktfreischaltungen erfolgen erst nach einer bestätigten Transaktion beziehungsweise dem maßgeblichen Webhook-Status.

9. PayPal

1. PayPal kann als Zahlungsart angeboten werden.

2. Erfolgt die PayPal-Zahlung innerhalb des Paddle-Checkouts, bleibt Paddle Merchant of Record; PayPal ist in diesem Fall das ausgewählte Zahlungsmittel innerhalb des Paddle-Verkaufswegs.

3. PayPal-Käufer- oder Verkäuferschutzprogramme begründen keine Einschränkung zwingender gesetzlicher Rechte und keine über ihre jeweiligen Bedingungen hinausgehende Garantie des Anbieters.

4. Ein eigener direkter PayPal-Checkout des Anbieters wird nicht angeboten. PayPal wird ausschließlich als eine von Paddle innerhalb des Paddle-Checkouts bereitgestellte Zahlungsart verwendet.

10. Preis, Steuer und Abrechnung

Maßgeblich sind der unmittelbar vor Bestellung angezeigte Gesamtpreis, die Steuerangaben, die Abrechnungsweise und die versionierte Leistungsbeschreibung. Nach Ablauf der zwölfmonatigen Erstlaufzeit werden Verbraucherverträge auf unbestimmte Zeit fortgesetzt und monatlich abgerechnet; eine erneute jährliche Vorausberechnung setzt eine neue ausdrückliche Bestellung voraus.

11. Fälligkeit und Zahlungsstörungen

1. Das Entgelt ist mit Vertragsschluss fällig, sofern im Checkout nichts Abweichendes angezeigt wird.

2. Die Freischaltung kann bis zur erfolgreichen Zahlungsbestätigung zurückgehalten werden.

3. Bei einer fehlgeschlagenen, widerrufenen oder zurückgebuchten Zahlung darf der Anbieter nach angemessener Information die kostenpflichtigen Funktionen vorübergehend sperren, sofern der Kunde die Zahlungsstörung zu vertreten hat.

4. Gesetzliche Zurückbehaltungs-, Aufrechnungs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.

5. Ein Kunde kann mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Gesetzliche weitergehende Aufrechnungsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.

12. Bereitstellung, Download und Aktivierung

1. Die Software wird über den im Bestellvorgang bezeichneten Downloadweg bereitgestellt.

2. Eine Lizenz kann durch Lizenzschlüssel, Installationskennung, Gerätezuordnung oder Online-Prüfung aktiviert werden.

3. Der Kunde darf Lizenzschlüssel und Zugangsdaten nicht veröffentlichen oder unbefugt weitergeben.

4. Die Aktivierung kann auf die vertraglich vereinbarte Zahl von Geräten und Nutzern beschränkt werden.

7. Jeder Lizenzschlüssel und jeder lizenzierte Arbeitsplatz ist dauerhaft an das Gerät gebunden, auf dem er erstmals erfolgreich aktiviert wurde. Er berechtigt ausschließlich zur Nutzung auf diesem einen Gerät. Starter, Starter Plus und ProBox enthalten jeweils einen Geräteplatz, ProBox Duo zwei getrennte Geräteplätze und Enterprise höchstens die im individuellen Vertrag ausgewiesene Zahl einzelner Geräteplätze.

8. Eine Übertragung der Gerätezuordnung, eine parallele Nutzung auf weiteren Geräten oder eine eigenständige Deaktivierung zur erneuten Aktivierung auf einem anderen Gerät ist derzeit nicht vorgesehen. Bei einer nachweislich fehlerhaften Zuordnung kann der Support den technischen Vorgang prüfen; daraus entsteht kein Anspruch auf einen Gerätewechsel oder einen zusätzlichen Geräteplatz. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere bei einem Mangel, bleiben unberührt.

Normale Anwendungsupdates und eine erneute Installation auf demselben unveränderten Computer gelten nicht als Gerätewechsel, sofern die pseudonymisierte Geräteidentität erhalten bleibt oder wiedererkannt wird. Der Austausch des Computers oder identitätsbestimmender Hauptkomponenten kann eine neue Lizenz erfordern. Ein Ersatzgeräteplatz bei Verlust, Defekt oder Austausch ist nicht Bestandteil der Lizenz. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere bei mangelhafter Bereitstellung, bleiben unberührt.

Die Gerätebindung verwendet eine migrationssicher abgeleitete pseudonymisierte Gerätekennung. An den Lizenzserver werden keine Roh-Hardwaredaten, Seriennummern oder vollständigen Hardwareprofile übertragen.

13. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung

1. Starter, Starter Plus, ProBox und ProBox Duo haben eine anfängliche Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Verbraucher zahlen diese Erstlaufzeit im Voraus, soweit die vor Bestellung angezeigte Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes vorsieht.

2. Gegenüber Verbrauchern wird das Vertragsverhältnis nach Ablauf der zwölfmonatigen Erstlaufzeit ausschließlich auf unbestimmte Zeit fortgesetzt und monatlich abgerechnet. Es kann ab diesem Zeitpunkt jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden. Eine erneute jährliche Vorausberechnung oder stillschweigende Verlängerung um ein weiteres festes Vertragsjahr findet nicht statt. Ein weiteres festes Jahr kann nur durch eine neue, aktive und ausdrückliche Bestellung des Verbrauchers vereinbart werden.

3. Die allgemeine Formulierung, eine Kündigung wirke erst zum Ende eines laufenden Abrechnungszeitraums, gilt für Verbraucher nicht, soweit dadurch nach der Erstlaufzeit eine erneute feste Jahresbindung oder eine Kündigungsfrist von mehr als einem Monat entstehen würde. Maßgeblich sind § 309 Nr. 9 BGB und weitergehende zwingende Verbraucherrechte.

4. Gegenüber Unternehmern kann sich das Abonnement nach der anfänglichen Laufzeit jeweils um weitere zwölf Monate verlängern, wenn dies vor Bestellung transparent vereinbart wurde und nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres gekündigt wird. Enterprise-Verträge richten sich nach dem individuellen Angebot.

5. Online abschließbare Verbraucherverträge über Dauerschuldverhältnisse erhalten den ständig verfügbaren, unmittelbar und leicht zugänglichen zweistufigen Kündigungsweg nach § 312k BGB. Eine technische Paddle- oder sonstige Abonnementkonfiguration darf der vorstehenden Verbraucherregel nicht widersprechen. Der Checkout darf für Verbraucher erst freigeschaltet werden, wenn Verlängerung, Abrechnung und Kündigung diese Vorgaben technisch vollständig abbilden.

14. Folgen von Ablauf und Beendigung

1. Bei einer ordentlichen Kündigung oder Nichtverlängerung bleibt die zuletzt während der bezahlten Vertragslaufzeit ordnungsgemäß aktivierte und installierte Programmversion auf dem zuletzt aktivierten Gerät für lokale Funktionen zeitlich unbefristet nutzbar. Dazu gehören insbesondere lokale Lite-, Full- und sonstige Box-Funktionen, lokale Dateiorganisation, Suche, Farben, Transparenzen, statische Hintergründe, lokal verfügbare mitgelieferte Animationen, Box-Anordnungen und lokale Einstellungen, soweit die betreffende Version diese Funktionen unterstützt.

2. Mit dem Ende der bezahlten Vertragslaufzeit enden die laufzeitgebundenen Online-, Remote-, Relay-, Support- und freiwilligen künftigen Updateleistungen. Der bereits installierte Programmstand wird nicht zurückgesetzt; die dauerhafte Gerätebindung bleibt bestehen. Normale Updates und eine Neuinstallation auf demselben unveränderten und wiedererkannten Computer richten sich nach der Gerätebindungsregel. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

3. Nutzerdateien, Box-Inhalte, Organisationsdaten und lokale Einstellungen bleiben auf dem Gerät des Kunden erhalten. Sie werden wegen Kündigung, Nichtverlängerung, Sperrung von Remote-Funktionen oder Ablauf der Online-Berechtigung weder automatisch gelöscht noch gesperrt, verschoben oder an den Anbieter übertragen. Der Kunde behält sämtliche Rechte an seinen Inhalten und soll wichtige Daten unabhängig sichern.

4. Gesetzlich zwingend geschuldete Sicherheits-, Vertragsmäßigkeits- oder Konformitätsaktualisierungen werden während des jeweils zwingenden gesetzlichen Aktualisierungs- beziehungsweise Unterstützungszeitraums auch dann bereitgestellt, wenn die Berechtigung zu freiwilligen neuen Funktionen ausgelaufen ist. Ein Anspruch auf darüber hinausgehende neue Funktionen, Designs, Inhalte oder Kompatibilitätsanpassungen besteht nach Ablauf nicht.

5. Wird der Kauf wirksam widerrufen, vollständig erstattet, wegen Betrugs oder unberechtigter Zahlung rückabgewickelt oder aus wichtigem Grund beendet, darf der Anbieter die zugehörige Lizenzaktivierung und sämtliche Remote-Berechtigungen sperren oder widerrufen. Auch in diesem Fall werden lokale Nutzerdateien nicht gelöscht oder eingesperrt; der Nutzer muss sie über die vorgesehenen lokalen Wege sichern und herausführen können.

6. Zahlungs-, Auskunfts-, Datenschutz-, Haftungs-, Sicherheits- und Schutzpflichten bleiben nach Maßgabe ihres Zwecks bestehen.

15. P2P, Signalisierung und Relay

1. Die Software kann versuchen, unterstützte Remote- und Dateiübertragungsfunktionen über eine direkte P2P-Verbindung herzustellen.

2. Zur Verbindungsanbahnung können Signalisierungs-, ICE-, STUN- und TURN-Dienste eingesetzt werden.

3. Ist eine direkte Verbindung nicht möglich oder nicht stabil, kann – soweit in der jeweiligen Lizenz verfügbar und noch vom vereinbarten Übertragungsvolumen umfasst – ein gesicherter Relay-Dienst als technischer Ausweichweg verwendet werden.

4. Der Anbieter garantiert keine bestimmte P2P-Quote, keinen bestimmten Verbindungsweg und keine ständige Verfügbarkeit eines Relay-Dienstes.

5. Für Starter, Starter Plus, ProBox und ProBox Duo gilt das in Ziffer 4 ausgewiesene monatliche Übertragungsvolumen. Nicht verbrauchtes Monatsvolumen verfällt am Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats und wird nicht in den nächsten Monat übertragen, sofern im Checkout nichts Abweichendes vereinbart wird.

6. Nach Verbrauch des vereinbarten Monatsvolumens können volumenabhängige Übertragungs- oder Relay-Funktionen bis zum Beginn des nächsten Abrechnungsmonats eingeschränkt werden. Lokale Desktop- und Organisationsfunktionen bleiben davon unberührt.

7. Enterprise-Übertragungen sind nur innerhalb der vorgesehenen, vom Kunden kontrollierten LAN/Intranet-Umgebung als volumenunbegrenzt beschrieben. Leistungsgrenzen der kundeneigenen Hardware, Netze und Speichersysteme bleiben bestehen.

8. Der Anbieter darf Relay- und Signalisierungsdienste bei objektiv missbräuchlicher, rechtswidriger oder die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit der Systeme erheblich gefährdender Nutzung vorübergehend begrenzen oder sperren. Soweit möglich, wird der Kunde vorher informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

9. Bei der Ermittlung des Monatsvolumens werden ausschließlich die über Relay-/TURN-Infrastruktur reservierten beziehungsweise weitergeleiteten Daten berücksichtigt. Direkter P2P-Verkehr wird technisch nicht an den Lizenzserver gemeldet und nicht angerechnet.

10. Reicht das verbleibende Relay-Volumen für die vorab zu reservierende Datenmenge nicht aus, wird der Relay-Transfer nicht begonnen. Bereits vollständig reservierte und technisch laufende Transfers können im Rahmen der Reservierung beendet werden. Die Anwendung soll vor dem Start und bei unzureichendem Restvolumen verständlich informieren. Lokale Box-, Such- und Organisationsfunktionen bleiben verfügbar.

16. Geschwindigkeit und Verfügbarkeit

1. Übertragungsgeschwindigkeit, Startzeit, Stabilität und Dauer hängen insbesondere ab von:

• Upload und Download beider Seiten;

• Latenz, Paketverlust und Netzwerkauslastung;

• Router, NAT, Firewall, VPN, Mobilfunk und Sicherheitssoftware;

• Leistung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Datenträgern;

• Dateizahl, Dateigröße und Dateityp;

• P2P- oder Relay-Verbindungsweg;

• Belastung und Verfügbarkeit fremder Netze und Dienste.

2. Angezeigte Prozent-, Zeit- und Geschwindigkeitswerte sind technische Näherungswerte.

3. Nicht garantiert werden eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit, ein bestimmter Übertragungsbeginn, eine bestimmte Übertragungsdauer, eine ununterbrochene Sitzung oder die erfolgreiche Herstellung einer Verbindung.

4. Gesetzliche Ansprüche wegen einer ausdrücklich vereinbarten Beschaffenheit oder einer vom Anbieter zu vertretenden Pflichtverletzung bleiben unberührt.

5. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen und Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können Online-Funktionen vorübergehend beeinträchtigen.

6. Online-Funktionen wie Aktivierung, HTTPS-Übertragung, Remote-Einladungen, Signalisierung, STUN/TURN, Relay und Updates setzen funktionsfähige Internet-, Netzwerk- und Serverdienste voraus. Die hierfür eingesetzte Infrastruktur wird derzeit unter anderem durch Hetzner Online GmbH bereitgestellt; der Anbieter darf technisch gleichwertige Infrastruktur- oder Hostingdienstleister einsetzen oder wechseln.

7. Bei außergewöhnlicher Auslastung, gleichzeitiger Nutzung durch viele Nutzer, Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, DDoS-Angriffen, Kapazitätsengpässen oder Störungen bei Internet-, Netz-, Rechenzentrums- oder Infrastrukturdienstleistern dürfen Online-Vorgänge vorübergehend verzögert, in Warteschlangen gestellt, angemessen begrenzt, unterbrochen oder nach einem fehlgeschlagenen Versuch erneut gestartet werden. Der Anbieter trifft im Rahmen des wirtschaftlich und technisch Zumutbaren angemessene Maßnahmen zur Stabilisierung und Wiederherstellung.

8. Eine ununterbrochene oder hundertprozentige Verfügbarkeit, eine jederzeit ausreichende Kapazität sowie eine erfolgreiche direkte P2P-Verbindung werden nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich in einer gesonderten Service-Level-Vereinbarung vereinbart wurde. Ob eine direkte P2P-Verbindung möglich ist, hängt insbesondere von Router, NAT, Firewall, VPN, Mobilfunk, Sicherheitssoftware und den Netzen beider Seiten ab; andernfalls kann ein Relay-Weg erforderlich oder eine Verbindung vorübergehend unmöglich sein.

9. Für eine Beeinträchtigung, die ausschließlich durch einen externen Infrastruktur- oder Netzdienstleister – einschließlich Hetzner – verursacht wurde und die der Anbieter trotz angemessener Auswahl, Überwachung und zumutbarer Gegenmaßnahmen nicht zu vertreten hat, haftet der Anbieter nur nach den gesetzlichen und in Abschnitt 24 geregelten Maßstäben. Dies ist kein Ausschluss für eigenes Verschulden, unzureichende vom Anbieter zu vertretende Kapazitätsplanung, ausdrücklich zugesicherte Eigenschaften oder zwingende Verbraucher-, Gewährleistungs- und Haftungsrechte.

10. Der Kunde ist dafür verantwortlich, in seinem Einflussbereich eine kompatible und angemessen gesicherte System- und Netzwerkumgebung sowie die erforderlichen Berechtigungen bereitzustellen. Firewalls, VPNs, Proxys, NAT-, DNS- oder Inhaltsfilter, Endpunktschutz, Router-, Provider- oder Unternehmensrichtlinien können HTTPS-, P2P- oder ProBox-Verbindungen einschränken oder verhindern. In verwalteten Umgebungen ist der zuständige System- oder Netzwerkadministrator Ansprechpartner. Schutzmaßnahmen dürfen nicht unbefugt deaktiviert oder abgeschwächt werden. Eine ausschließlich durch eine kundenseitige oder administrativ vorgegebene Konfiguration verursachte Einschränkung ist dem Anbieter nicht zuzurechnen und begründet für sich allein keinen Produktmangel. Zwingende gesetzliche Rechte und die Haftung für eine vom Anbieter zu vertretende Pflichtverletzung bleiben unberührt.

17. Remote-Einladungen und Nutzerpflichten

1. Der Host darf nur Personen einladen, die zum Zugriff auf Sitzung und Inhalte berechtigt sind.

2. Einladungslinks, PINs und Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur an den vorgesehenen Empfänger übermittelt werden.

3. Der Kunde ist verantwortlich für die Auswahl von Dateien, Empfängern, Freigaben und Berechtigungen.

4. Verboten sind insbesondere:

• unbefugter Zugriff auf Geräte, Konten, Netzwerke oder Daten;

• Übertragung rechtswidriger oder rechteverletzender Inhalte;

• Schadsoftware, Ransomware oder manipulierter Code;

• Umgehung von Sicherheits-, Lizenz- oder Kontingentmechanismen;

• Störung oder Überlastung der Infrastruktur;

• Nutzung entgegen anwendbarem Export- oder Sanktionsrecht.

5. Der Kunde muss erforderliche Einwilligungen und Rechtsgrundlagen für personenbezogene Daten Dritter selbst sicherstellen.

18. Nutzerinhalte und Datensicherung

1. Rechte an Nutzerdateien verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber.

2. Der Anbieter macht sich Nutzerinhalte nicht zu eigen und kontrolliert sie nicht allgemein.

3. Glass Desktop Box™ ersetzt kein unabhängiges Backup. Der Kunde muss vor Installation, Updates, Übertragungen, Bearbeitungen und Deinstallation vollständige und aktuelle Sicherungskopien wichtiger Daten erstellen.

4. Temporärer Papierkorb, Transferinformationen und Wiederherstellungsfunktionen sind zusätzliche Hilfsfunktionen und keine garantierte dauerhafte Datensicherung.

5. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Nutzerinhalte allgemein zu speichern, zu archivieren, auf Rechtmäßigkeit oder Schadsoftware zu prüfen oder nach Verlust wiederherzustellen. Zwingende gesetzliche Pflichten bleiben unberührt.

19. Aktualisierungen und Änderungen des digitalen Produkts

1. Fehlerbehebungen, Sicherheitsaktualisierungen und alle vom Anbieter für die jeweilige Produktlinie veröffentlichten Funktionsaktualisierungen sind während der aktiven Lizenz- oder Abonnementberechtigung ohne gesondertes Update-Entgelt enthalten. Eine erneute Aktivierung darf nicht allein wegen eines Updates verlangt werden. Nach Ablauf endet der Anspruch auf freiwillige zukünftige Funktionsupdates; gesetzlich zwingend geschuldete Aktualisierungen bleiben nach Abschnitt 14 Absatz 4 unberührt.

2. Der Kunde wird über verfügbare, insbesondere sicherheitsrelevante Aktualisierungen und die Folgen einer Nichtinstallation verständlich informiert. Die Anwendung prüft im Pull-Verfahren selbstständig eine öffentliche HTTPS-Versionsdatei; dies verschafft dem Anbieter keinen Fernzugriff. Download und Installation erfolgen ausschließlich nach der ausdrücklichen Auswahl „Installieren“; mit „Später“ wird keine Installation ausgelöst. Über Änderungen, die Zugriff oder Nutzbarkeit nachteilig beeinträchtigen, informiert der Anbieter, soweit gesetzlich erforderlich, rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger. Der Kunde soll kritische Aktualisierungen innerhalb der mitgeteilten Frist installieren.

3. Ein Anspruch auf eine konkrete noch nicht veröffentlichte Funktion, ein nicht freigegebenes Betriebssystem oder einen angekündigten Erscheinungstermin besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil der Bestellung oder einer individuellen Vereinbarung geworden ist. Alle tatsächlich für das lizenzierte Produkt veröffentlichten Updates bleiben nach Satz 1 enthalten.

4. Über gesetzlich oder ausdrücklich vertraglich geschuldete Aktualisierungen hinaus besteht kein Anspruch auf neue Funktionen oder Unterstützung zukünftiger Fremdsysteme.

5. Änderungen während einer laufenden Bereitstellungsdauer erfolgen nur aus einem vertraglich vorgesehenen sachlichen Grund, insbesondere wegen Sicherheit, geänderter Gesetze, technischer Anforderungen oder Weiterentwicklung, und nur unter Beachtung der gesetzlichen Informations- und Änderungsrechte.

6. Wesentliche nachteilige Änderungen werden rechtzeitig mitgeteilt. Gesetzliche Rechte zur kostenfreien Vertragsbeendigung bleiben unberührt.

20. Support

1. Ein Anspruch auf Support besteht nur im Umfang der Leistungsbeschreibung.

2. Der Kunde muss bei einer Fehleranalyse angemessen mitwirken und eine nachvollziehbare Fehlerbeschreibung bereitstellen.

3. Supportangaben sind keine garantierten Reaktions- oder Lösungszeiten, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

4. Gesetzliche Mängelrechte werden durch freiwilligen Support nicht eingeschränkt.

21. Sperrung und Missbrauchsschutz

1. Der Anbieter darf einzelne Online- oder Remote-Funktionen vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Sicherheitsgefahr, unbefugte Lizenznutzung, rechtswidrige Inhalte oder erhebliche Vertragsverletzungen bestehen.

2. Die Maßnahme muss erforderlich und verhältnismäßig sein. Der Kunde wird über Grund und Abhilfe informiert, soweit dies gesetzlich zulässig ist und den Sicherheitszweck nicht gefährdet.

3. Bei behebbaren Verstößen wird grundsätzlich eine angemessene Abhilfefrist gewährt. Eine sofortige Maßnahme bleibt bei dringender Sicherheitsgefahr, gesetzlichen Pflichten oder nicht behebbaren Verstößen zulässig.

4. Gesetzliche Kündigungs- und Schadensersatzrechte bleiben unberührt.

22. Widerrufsrecht

1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.

2. Einzelheiten ergeben sich aus der vor Vertragsschluss bereitgestellten gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.

3. Soll die Bereitstellung der nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen Software vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erlischt das Widerrufsrecht nicht allein durch Download, Installation, Aktivierung oder Nutzung.

4. Das Widerrufsrecht erlischt erst, wenn der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher

• ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt,

• seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und

• eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger erhalten hat, die diese Erklärungen wiedergibt.

5. Eine Zustimmung zu diesen AGB, eine vorangekreuzte Erklärung oder das bloße Anklicken der Downloadschaltfläche ersetzt diese gesonderten Erklärungen nicht.

6. Solange das Widerrufsrecht nicht wirksam erloschen ist, kann der Verbraucher den Widerruf über die im Checkout und in der Widerrufsbelehrung angegebenen Kontaktwege erklären. Zusätzlich soll auf der Website eine leicht auffindbare Funktion „Widerruf erklären“ bereitgestellt werden. Der Eingang wird unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt.

7. Ein Widerruf nach wirksamem Erlöschen des Widerrufsrechts ist ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Mängel-, Rückzahlungs- und sonstige Verbraucherrechte bleiben unberührt.

22a. Elektronische Widerrufsfunktion und Kündigungsbutton

1. Soweit für einen online geschlossenen Verbrauchervertrag ein Widerrufsrecht besteht, stellt der rechtlich verantwortliche Vertragspartner ab dem gesetzlichen Anwendungszeitpunkt eine klar bezeichnete, leicht auffindbare und ständig verfügbare elektronische Widerrufsfunktion bereit. Sie muss eine eindeutige Widerrufserklärung ermöglichen und den Eingang unverzüglich elektronisch auf einem dauerhaften Datenträger bestätigen.

2. Für online abschließbare Dauerschuldverhältnisse wird zusätzlich der Kündigungsweg nach § 312k BGB mit der ersten Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ und der Bestätigungsschaltfläche „jetzt kündigen“ bereitgestellt. Die Kündigungsbestätigung nennt Inhalt sowie Datum und Zeitpunkt des Zugangs und das Vertragsende. Widerruf und Kündigung sind unterschiedliche Rechtsvorgänge und werden in der Benutzerführung nicht vermischt.

3. Soweit Paddle als Merchant of Record Vertragspartner des Kaufs ist, müssen Website, Checkout und Paddle-Käuferportal so abgestimmt sein, dass der Verbraucher ohne Zuständigkeitslücke zur gesetzlich verantwortlichen Stelle gelangt. Ein bloßer externer Link genügt nur, wenn der gesamte gesetzliche Ablauf einschließlich unmittelbarer Erreichbarkeit und Bestätigung erfüllt ist.

4. Widerrufs- und Kündigungsfunktion werden technisch und sprachlich getrennt. Die Widerrufsfunktion erfüllt § 356a BGB in der bei Vertragsschluss geltenden Fassung; die Kündigungsfunktion für Dauerschuldverhältnisse erfüllt § 312k BGB. Soweit Paddle im konkreten Kauf Merchant of Record ist, führen Website und Bestellunterlagen ohne Zuständigkeitslücke zum rechtlich verantwortlichen Prozess und bestätigen den Eingang unverzüglich.

22b. Erstattungs- und Rückgaberegelung

1. Soweit nicht zwingendes Recht oder eine ausdrücklich in Textform bestätigte Kulanzentscheidung etwas anderes vorsieht, sind gezahlte Entgelte nach Bereitstellung der digitalen Leistung nicht erstattungsfähig. Es besteht insbesondere keine freiwillige Geld-zurück-Garantie, kein Testkaufrecht und kein Erstattungsanspruch wegen bloßen Nichtgefallens, fehlender Nutzung, versehentlicher Bestellung, unterlassener rechtzeitiger Kündigung, ungeeigneter eigener Hardware oder Software, nicht unterstützter Systemumgebung, nicht erreichter subjektiver Erwartungen oder einer Funktion, die vor Vertragsschluss nicht ausdrücklich zugesagt wurde.

2. Eine ordentliche Kündigung wirkt nicht rückwirkend. Gegenüber Verbrauchern gilt der Ausschluss einer anteiligen Erstattung jedoch nicht, soweit nach Wirksamwerden der Kündigung bereits im Voraus gezahlte Beträge Zeiträume betreffen, für die keine Zahlungspflicht mehr besteht. Solche Beträge werden nach den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben abgerechnet und erstattet. Nicht verbrauchte Übertragungskontingente oder freiwillig nicht genutzte Funktionen begründen darüber hinaus keinen Auszahlungs- oder Übertragungsanspruch.

3. Vor einer auf einen behaupteten Produktmangel gestützten Erstattung ist dem Anbieter grundsätzlich Gelegenheit zur gesetzlichen Nacherfüllung zu geben. Der Kunde soll den Fehler unverzüglich und so genau wie zumutbar über support@glassdesktopbox.com melden und Bestellreferenz, Produktversion, Betriebssystem, betroffene Funktion, Zeitpunkt, reproduzierbare Schritte und vorhandene Fehlermeldungen angeben. Diagnoseprotokolle, Screenshots oder Beispieldateien sind nur zu übermitteln, soweit dies erforderlich, datenschutzrechtlich zulässig und dem Kunden zumutbar ist. Fehlende Mitwirkung kann die Prüfung und Nacherfüllung verzögern; zwingende Verbraucherrechte werden dadurch nicht ausgeschlossen.

4. Der Anbieter darf den behaupteten Fehler zunächst nachstellen, die technische Umgebung und die Einhaltung veröffentlichter Systemanforderungen prüfen und innerhalb angemessener Zeit durch Update, Patch, Konfigurationshinweis, Ersatzbereitstellung oder eine funktional gleichwertige Lösung nacherfüllen. Ein unmittelbarer Anspruch auf Vertragsbeendigung, Minderung oder Erstattung besteht nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind, insbesondere weil Nacherfüllung unmöglich oder unverhältnismäßig ist, verweigert wurde, nicht ordnungsgemäß innerhalb angemessener Zeit erfolgt ist, der Mangel trotz Nacherfüllungsversuchs fortbesteht oder so schwerwiegend ist, dass sofortige Abhilfe gesetzlich zulässig ist.

5. Bei Paddle-Käufen wird die technische Zahlungsrückabwicklung grundsätzlich durch die im Checkout bezeichnete Paddle-Gesellschaft ausgeführt. Anträge können über https://paddle.net, das in der Bestellbestätigung verlinkte Paddle-Käuferportal oder business@glassdesktopbox.app angestoßen werden. Gesetzliche Ansprüche gegen den jeweils verantwortlichen Vertragspartner sowie die Unterstützungs- und Mitwirkungspflichten des Anbieters bleiben unberührt. Parallele doppelte Erstattungen sind ausgeschlossen.

6. Eine Erstattung erfolgt nur bei wirksam ausgeübtem und noch bestehendem gesetzlichem Widerrufsrecht, bei einem nach den gesetzlichen Regeln zur Vertragsbeendigung oder Minderung berechtigenden Mangel, bei nachgewiesenem Abrechnungsfehler oder aufgrund einer ausdrücklich bestätigten Kulanzentscheidung. Kulanz begründet keinen Anspruch für andere oder spätere Fälle. Gesetzlich nicht erforderliche Bearbeitungs-, Währungs-, Bank- oder Drittanbietergebühren werden nicht vom Anbieter übernommen.

7. Nach vollständiger Erstattung, wirksamer Rückabwicklung, berechtigter Zahlungsrückbuchung oder Betrugsfeststellung dürfen die zugehörige Aktivierung sowie Online-, Remote-, Update- und Supportberechtigungen widerrufen werden. Lokale Nutzerdateien werden dadurch nicht gelöscht, gesperrt oder an den Anbieter übertragen. Der Nutzer muss eigene Inhalte über die vorgesehenen lokalen Wege sichern und herausführen können.

8. Entscheidungen und Erstattungsbestätigungen werden elektronisch erteilt. Rückzahlungen erfolgen grundsätzlich über den Merchant of Record auf das ursprüngliche Zahlungsmittel und in der dort vorgesehenen Währung. Bearbeitungs-, Karten- und Banklaufzeiten sowie Entscheidungen des Zahlungsdienstleisters liegen außerhalb des unmittelbaren Einflusses des Anbieters. Zwingende gesetzliche Widerrufs-, Mängel-, Minderungs-, Beendigungs-, Rückzahlungs- und Verbraucherrechte bleiben in jedem Fall unberührt.

23. Mängelrechte

1. Für Verbraucher gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere §§ 327 ff. BGB. Darüber hinausgehende freiwillige Garantien, Erfolgs-, Verfügbarkeits-, Kompatibilitäts- oder Beschaffenheitszusagen werden nicht übernommen, sofern sie nicht ausdrücklich und gesondert als Garantie bezeichnet sind.

2. Bei einem behaupteten Mangel ist vorrangig Nacherfüllung zu verlangen. Der Anbieter darf die Vertragsmäßigkeit innerhalb angemessener Zeit und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten durch Fehlerbehebung, Update, Patch, erneute Bereitstellung, Konfigurationsanleitung oder eine funktional gleichwertige technische Lösung herstellen. Vertragsbeendigung, Minderung, Schadensersatz oder Erstattung können erst unter den jeweils gesetzlichen Voraussetzungen verlangt werden; bei nur unerheblichen Mängeln ist eine Vertragsbeendigung ausgeschlossen, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

3. Kein Produktmangel liegt allein deshalb vor, weil die Software mit nicht ausdrücklich unterstützten Betriebssystemen, Vorabversionen, veralteten Treibern, inkompatiblen Sicherheitsprogrammen, restriktiven Firewalls, ungeeigneten Dateisystemen, defekter Hardware, fremden Plattformänderungen oder vom Nutzer veränderten beziehungsweise beschädigten Dateien nicht oder nur eingeschränkt funktioniert. Gleiches gilt für Eigenschaften, Nutzungsszenarien, Leistungswerte oder Drittintegrationen, die vor Vertragsschluss nicht vereinbart wurden. Zwingende gesetzliche Zurechnungsregeln bleiben unberührt.

4. Der Kunde muss die zumutbare Fehleranalyse ermöglichen, verfügbare sicherheits- und fehlerrelevante Aktualisierungen installieren, veröffentlichte Systemanforderungen beachten und eine nachvollziehbare Fehlerbeschreibung bereitstellen. Gegenüber Unternehmern gelten zusätzlich die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 HGB, soweit anwendbar; erkennbare Mängel sind unverzüglich in Textform zu rügen. Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung, trägt der Kunde die daraus entstehenden Mehrkosten und Verzögerungen, soweit er dies zu vertreten hat.

5. Der Kunde hat dem Anbieter vor Selbstvornahme, Ersatzbeschaffung, Rückbuchung oder Einschaltung kostenpflichtiger Dritter eine angemessene Möglichkeit zur Prüfung und Nacherfüllung zu geben, soweit nicht Gefahr im Verzug besteht oder dies gesetzlich entbehrlich ist. Aufwendungen ohne vorherige Abstimmung werden nur ersetzt, wenn hierfür eine zwingende gesetzliche Anspruchsgrundlage besteht.

6. Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche grundsätzlich in zwölf Monaten ab Bereitstellung, soweit gesetzlich zulässig. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen, ausdrücklich übernommener Garantie, Ansprüchen wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, zwingender Produkthaftung oder sonstigen nicht abdingbaren Ansprüchen.

7. Die Darlegungs- und Beweislast richtet sich nach dem Gesetz. Eine freiwillige technische Prüfung, Fernhilfe oder Kulanzmaßnahme stellt weder ein Anerkenntnis eines Mangels noch einen Verzicht auf Einwendungen dar.

24. Haftung

1. Der Anbieter haftet unbeschränkt:

• bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;

• bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit;

• nach dem Produkthaftungsgesetz;

• im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie;

• in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

4. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die ausschließlich durch Fehlbedienung, Missachtung erkennbarer Warnungen, fehlende Datensicherung, ungeeignete oder nicht unterstützte Systeme, defekte Hardware, unsichere Zugangsdaten, Schadsoftware, Angriffe Dritter oder fehlerhafte Drittprogramme verursacht werden.

5. Der Anbieter haftet nicht für Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit fremder Geräte, Betriebssysteme, Netzwerke, Router, Firewalls, Internetzugänge, Paddle-, PayPal- oder sonstiger Dienste Dritter. Dies gilt nicht, soweit eine vom Anbieter zu vertretende Pflichtverletzung mitursächlich ist.

6. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Betriebsunterbrechungen ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht oder zwingende Haftung vorliegt.

7. Mitwirkendes Verschulden, insbesondere eine unterlassene angemessene Datensicherung, wird nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.

8. Die Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

25. Keine technischen Garantien

1. Soweit nicht ausdrücklich als Garantie bezeichnet, übernimmt der Anbieter insbesondere keine Garantie für:

• eine bestimmte Geschwindigkeit oder Übertragungsdauer;

• eine bestimmte P2P- oder Relay-Quote;

• eine dauerhafte Remote-Verbindung;

• Wiederaufnahme oder Wiederherstellung;

• dauerhaften Erhalt im temporären Papierkorb;

• Erkennung sämtlicher Übertragungs-, Speicher-, Bedien- oder Inhaltsfehler;

• Schadsoftwarefreiheit von Nutzerdateien;

• Kompatibilität mit nicht ausdrücklich unterstützten Systemen;

• Eignung für einen nicht ausdrücklich vereinbarten besonderen Zweck.

2. Zwingende gesetzliche Rechte und Ansprüche wegen einer ausdrücklich vereinbarten Beschaffenheit bleiben unberührt.

25a. KI-Transparenz

1. Glass Desktop Box™ und Nox verwenden nach dem bei Veröffentlichung bestätigten Produktstand zur Laufzeit kein generatives KI-Modell und keine externe KI-API. Bei Entwicklung, Dokumentation und Medienproduktion wurden KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt. Das macht das ausgelieferte Produkt nicht allein deshalb zu einem KI-System.

2. Öffentlich bereitgestellte, maßgeblich KI-erzeugte oder KI-manipulierte Inhalte werden ab dem 2. August 2026 nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 und den anwendbaren Leitlinien gekennzeichnet. Für künstlerische oder fiktionale Inhalte wird eine angemessene Kennzeichnung verwendet, die ihre Darstellung nicht unnötig beeinträchtigt. Nutzerinhalte werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet.

3. Der Anbieter führt für mitgelieferte Medien ein internes Medien-, Rechte-, Provenienz- und Freigabeinventar. Soweit Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 anwendbar ist, erhalten maßgeblich künstlich erzeugte oder manipulierte Inhalte ab dem 2. August 2026 eine geeignete sichtbare und – soweit technisch erforderlich – maschinenlesbare Kennzeichnung. Die Kennzeichnung künstlerischer oder fiktionaler Medien erfolgt so, dass Darstellung und Nutzung nicht unnötig beeinträchtigt werden. Die Anwendung selbst verwendet zur Laufzeit kein generatives KI-Modell; Nutzerinhalte werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet.

25b. Cybersecurity und Cyber Resilience Act

1. Der Anbieter betreibt einen Prozess für sichere Entwicklung, Schwachstellenbehandlung, Sicherheitsaktualisierungen und koordinierte Offenlegung. Gesetzlich erforderliche Sicherheitsaktualisierungen bleiben kostenlos und werden mindestens während des gesetzlichen Supportzeitraums bereitgestellt.

2. Nach der Verordnung (EU) 2024/2847 ist grundsätzlich ein Supportzeitraum von mindestens fünf Jahren festzulegen, soweit die erwartete Nutzungsdauer nicht zulässigerweise kürzer dokumentiert ist. Sicherheitsaktualisierungen werden nach Maßgabe der Verordnung mindestens zehn Jahre oder für den verbleibenden Supportzeitraum – je nachdem, welcher Zeitraum länger ist – zugänglich gehalten.

3. Die gesetzlichen Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle gelten ab dem 11. September 2026; die weiteren Hauptpflichten grundsätzlich ab dem 11. Dezember 2027. Erforderliche Meldungen an ENISA, zuständige CSIRTs oder Behörden bleiben zulässig und verpflichtend.

4. Der Anbieter führt die nach der Cyberresilienz-Verordnung erforderliche produktbezogene Risikobewertung, technische Dokumentation, Komponenten- und Abhängigkeitsübersicht, Schwachstellenbehandlung, Supportzeitraum-, Konformitäts- und Kennzeichnungsunterlagen nach den jeweils geltenden Übergangsfristen. Sicherheitsmeldungen werden unter support@glassdesktopbox.com entgegengenommen. Gesetzlich erforderliche Sicherheitsaktualisierungen werden während des bekannt gegebenen Unterstützungszeitraums kostenfrei bereitgestellt.

25c. Barrierefreiheit der elektronischen Geschäftsverkehrsdienstleistung

1. Der Anbieter gestaltet die elektronischen Geschäftsverkehrsdienstleistungen von Glass Desktop Box™ unabhängig von einer etwaigen Kleinstunternehmerausnahme nach den anwendbaren Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und der Barrierefreiheitsstärkungsverordnung (BFSGV). Dazu zählen insbesondere Produktinformation, Tarifvergleich, Bestellung, Paddle Checkout, Vertragsbestätigung, Download, Lizenzverwaltung, Widerruf, Kündigung, Erstattungsanfrage und digitaler Support.

2. Allgemeine Beschreibung: Kunden informieren sich auf glassdesktopbox.com über die Software, wählen eine Lizenzstufe, prüfen Preis und Laufzeit, schließen die Bestellung über den eingebundenen Paddle Checkout ab, erhalten Bestätigung und Lizenz elektronisch und können danach Download, Aktivierung und die vertraglich vorgesehenen Online-Funktionen nutzen. Kündigung, Widerruf, Erstattung und Support sind über dauerhaft erreichbare digitale Wege zugänglich.

3. Für die Durchführung erforderliche Erläuterung: Alle wesentlichen Bestellinformationen werden vor Abgabe der zahlungspflichtigen Erklärung in Textform angezeigt. Eingabefelder, Schaltflächen, Fehlermeldungen, Bestätigungen, Authentifizierungs-, Sicherheits- und Zahlungsfunktionen sollen wahrnehmbar, per Tastatur bedienbar, verständlich und mit gebräuchlichen assistiven Technologien robust nutzbar sein. Zeitkritische Schritte werden vermieden oder verständlich angekündigt; Fehler können vor Absendung erkannt und berichtigt werden.

4. Zur barrierefreien Ausgestaltung gehören insbesondere semantische Überschriften und Beschriftungen, nachvollziehbare Fokusreihenfolge und sichtbare Fokuszustände, ausreichende Kontraste, Textvergrößerung, alternative Texte für informative Bilder, Untertitel oder Textalternativen für relevante Videos, eine nicht ausschließlich farbliche Informationsvermittlung, verständliche Status- und Fehlermeldungen, Rücksicht auf reduzierte Bewegung sowie eine an unterschiedliche Bildschirmgrößen angepasste Darstellung. Die konkrete technische Umsetzung wird bei wesentlichen Änderungen erneut geprüft.

5. Anerkannte technische Regeln, insbesondere die einschlägigen Teile der EN 301 549 und die Web Content Accessibility Guidelines in den gesetzlich maßgeblichen Konformitätsstufen, dienen als Prüf- und Umsetzungsrahmen, soweit sie auf die jeweilige Funktion anwendbar sind. Eine weitergehende Beschaffenheitsgarantie wird dadurch nicht begründet; zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

6. Barrieren können an support@glassdesktopbox.com mit dem Betreff „Barrierefreiheit“ gemeldet werden. Hilfreich sind die betroffene Seite oder Funktion, eine kurze Beschreibung, verwendetes Betriebssystem und Browser sowie – freiwillig – Angaben zur eingesetzten assistiven Technik. Der Anbieter prüft die Meldung, bestätigt den Eingang und stellt nach Möglichkeit eine zugängliche Alternative oder Abhilfe bereit.

7. Zuständige Marktüberwachungsbehörde ist die Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen – Anstalt öffentlichen Rechts (MLBF AöR), Carl-Miller-Straße 6, 39112 Magdeburg, Telefon +49 391 289 230 23, E-Mail kontakt@mlbf-barrierefrei.de, https://www.mlbf-barrierefrei.de/.

8. Diese Information wird in einem barrierefreien, deutlich wahrnehmbaren Format bereitgestellt und bei Änderungen der Dienstleistung, der gesetzlichen Anforderungen oder der zuständigen Behörde aktualisiert.

26. Datenschutz und Dienstleister

1. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der gesonderten Datenschutzerklärung verarbeitet.

2. Für Lizenzierung, Aktivierung, Zahlungsabwicklung, Verbindungsanbahnung, Remote-Sitzungen und Relay können externe Dienstleister eingesetzt werden.

3. Zu den vorgesehenen Dienstleistern gehören insbesondere Paddle und PayPal für Zahlungsfunktionen sowie Hetzner für technische Serverinfrastruktur. Rollen, Datenkategorien, Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger und Speicherdauern ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

4. Der Anbieter speichert keine vollständigen Kreditkartennummern, Kartenprüfnummern, PayPal-Passwörter oder Bankzugangsdaten. Die Zahlungsabwicklung erfolgt innerhalb von Paddle Checkout; PayPal kann dort als Zahlungsart ausgewählt werden.

5. Für Geschäftskunden wird, soweit erforderlich, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten.

6. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung ist unter https://glassdesktopbox.com/privacy abrufbar.

7. Vollständige Zahlungsinstrumente werden nicht über eigene Formulare, Serverprotokolle oder Analysedienste verarbeitet. Die Website übergibt nur die zur Eröffnung und Zuordnung des Paddle Checkouts erforderlichen Produkt-, Preis-, Sprache-, Transaktions- und Kundenreferenzen.

27. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für eine Verzögerung oder Nichterfüllung, soweit diese auf einem außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegenden Ereignis beruht, dessen Folgen trotz angemessener Maßnahmen nicht verhindert werden konnten. Dazu können insbesondere Naturereignisse, großflächige Strom- oder Netzausfälle, behördliche Maßnahmen, Krieg, Arbeitskämpfe und erhebliche Ausfälle allgemeiner Internetinfrastruktur gehören. Bereits fällige Zahlungspflichten und zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

28. Änderungen dieser AGB und Preise

1. Für einen Vertrag gilt grundsätzlich die bei Vertragsschluss wirksam einbezogene Fassung.

2. Änderungen während einer laufenden Vertragsdauer erfolgen nur bei sachlichem Grund und nur, soweit das vertragliche Gleichgewicht nicht unangemessen zulasten des Kunden verändert wird.

3. Wesentliche Änderungen werden rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger mitgeteilt. Soweit erforderlich, wird eine Zustimmung eingeholt oder ein Kündigungsrecht eingeräumt.

4. Schweigen gilt nur dann als Zustimmung, wenn dies gesetzlich zulässig, ausdrücklich vereinbart und der Kunde auf Bedeutung, Frist und Widerspruchsmöglichkeit besonders hingewiesen wurde.

5. Preisänderungen gelten nicht rückwirkend. Bei Verlängerungen werden sie rechtzeitig vor Beginn des neuen Abrechnungszeitraums mitgeteilt.

29. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

2. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.

3. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

4. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

30. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Gesetzliche Informationspflichten nach Entstehen einer nicht beigelegten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.

31. Vertragssprache und Übersetzungen

1. Die deutsche Fassung ist die maßgebliche Ausgangsfassung.

2. Die bei Vertragsschluss angezeigte Sprachfassung wird dem Kunden dauerhaft zugänglich gemacht.

3. Übersetzungen müssen den Inhalt der deutschen Ausgangsfassung zutreffend wiedergeben. Zwingende Transparenz- und Verbraucherschutzrechte dürfen durch einen pauschalen Sprachvorrang nicht eingeschränkt werden.

32. Schlussbestimmungen

1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.

2. Eine unwirksame Klausel wird nicht automatisch durch eine wirtschaftlich möglichst ähnliche Regelung ersetzt, soweit eine solche geltungserhaltende Reduktion gesetzlich unzulässig ist.

3. Die Nichtausübung eines Rechts stellt keinen dauerhaften Verzicht dar.

4. Vertragliche Erklärungen dürfen mindestens in Textform abgegeben werden, soweit keine strengere gesetzliche Form vorgeschrieben ist.

Tutorials, FAQ und externe Inhalte

Tutorials, FAQ, Hilfeartikel und sonstige Informationsangebote dienen der allgemeinen Unterstützung bei der Nutzung der Software. Sie stellen keine individuelle Beratung und keine über die jeweilige Produktbeschreibung, das konkrete Angebot oder die EULA hinausgehende Garantie für bestimmte Funktionen oder Ergebnisse dar.

Soweit auf Inhalte externer Anbieter, insbesondere YouTube, verwiesen wird, gelten für deren Nutzung zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Gesetzliche Gewährleistungs-, Haftungs- und Verbraucherrechte bleiben unberührt.

Enterprise 100 und Enterprise 500 werden zusätzlich durch eine individuelle Enterprise-Anlage geregelt. Erst diese Anlage darf konkrete Arbeitsplatzzahlen, LAN-/Intranet-Betrieb, Rollout, Support, Service Levels, Sicherheitsanforderungen, Datenrollen und gegebenenfalls eine AVV verbindlich festlegen. Ohne beidseitig bestätigte Anlage bestehen keine individuellen SLA-, Integrations-, Migrations- oder Supportzusagen über die veröffentlichte Standardleistungsbeschreibung hinaus.

Die Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular wird Verbrauchern gesondert vor Vertragsschluss und auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt. Eine AVV nach Art. 28 DSGVO ist ein separates Geschäftskundendokument und gilt nur, wenn sie mit vollständig ausgefüllten Anlagen wirksam vereinbart wurde.

33. Kontakt

Michael Höhne, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Rangsdorfer Software Company“

Einzelunternehmen

Akazienweg 13

15834 Rangsdorf

Deutschland

E-Mail: support@glassdesktopbox.com

Website: https://glassdesktopbox.com